Ostseebäder

Zempin, Hafen am Achterwasser

Seebad Zempin-klein aber fein

Hallo ihr Lieben

Wie ihr ja schon aus meinem Beitrag über Koserow wisst, befindet sich der Ort an der schmalsten Stelle Usedoms. Genau daneben, befindet sich das kleinste Seebad Usedoms: Zempin. Mit gerade Mal 940 Einwohner und einer Fläche von 3,12 km² wird der Ort meist von vielen übersehen. Dabei bietet er viel mehr, als man erahnt.

Zempin gehört zu den Bernsteinbädern, daher ist es hier möglich, mit viel Geduld, das ein oder andere Schmuckstück zu finden. Für Aktivurlauber und Erholungssuchenende zugleich, ist Zempin der perfekte Urlaubsort. Auf dem 9 km langem Naturlehrpfad erfahrt ihr Alles über die Geschichte des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Wenn ihr Glück und ein gutes Auge habt, könnt ihr sogar kleine wilde Orchideenwälder erblicken.
Der Dorfplatz von Zempin befindet sich am Achterwasser, denn wie bei manch anderen Seebädern, begann die Geschichte des Ortes nicht an der Ostsee. Noch heute könnt ihr viele Überbleibsel aus dieser Zeit begutachtetn. Besonders im ehemaligen Schulhaus von Zempin, das „Uns olle Schaul“. Heute befindet sich darin eine Fischereiausstellung und ein liebevoll nachgestaltetes Kolonialwarengeschäft mit originalgetreuem Mobiliar von 1928. Direkt neben dem Kurplatz befindet sich der Fischerstrand. Wenn ihr früh genug aufsteht, könnt ihr die Fischer beim fangen beobachten und später den frischen Fisch auf dem Teller genießen. Zum Beispiel in einer der vielen Salzhütten am Strand oder im „Inselhof Vineta“.

Eine Seebrücke in Zempin gab es zwar, die wurde aber, nachdem sie 1933 erbaut wurde, während des zweiten Weltkrieges wieder zerstört. Auch wurden um 1945 rum, zwischen Zinnowitz und Zempin, drei Abschusseinrichtungen der „V1“-Rakete eingerichtet. Sie dienten zur weiteren Erprobung der Waffe, jedoch wurden Alle Beweise und ähnliches dafür, nach dem zweiten Weltkrieg vernichtet.
Als Urgestein und große Berühmtheit, lebte und starb der berühmte Maler Otto Niemeyer-Holstein in Zempin bzw. Lüttenort. Heute befindet sich in seinem ehemaligen Wohnhaus und Atelier ein Museum, in dem ihr seine Werke in wechselnden Ausstellungen bewundern könnt. Ich weiß noch ganz genau, als ich das erste Mal durch die Räume gegangen bin. Da fiel mein Blick auf eines seiner Werke: „Winter- Usedomer Strand“. Und ich erkannte es sofort wieder. Denn bei meinen Eltern zu Hause hing eben genau dieses Bild und ich saß als kleines Kind immer davor und konnte dieses Bild spüren. Ich konnte die Wellen spüren, die salzig kalte Luft riechen und den Sand unter meinen Füßen spüren. Mit diesem Bild begann meine eigentliche Faszination für Usedom. Umso schöner war es natürlich, als ich herausfand, dass es von Otto Niemeyer-Holstein stammte.

Zempin ist zwar flächenmäßig sehr klein und wenn man hindurchfährt, nicht wirklich auffällig. Aber hinter den Reetdachhäusern und der Natur, steckt sehr viel Geschichte und Ursprung. Ein Urlaub hier lege ich euch unbedingt ans Herz. Bei uns findet ihr die ideale Ferienwohnung oder Ferienhaus, aber auch wenn ihr nicht direkt in Zempin wohnt, dann müsst ihr unbedingt den Ort besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Bleibt wie immer gespannt ihr Lieben, ich hoffe euch geht es gut und ihr könnt den Sommer und bald auch die Ferien genießen. Am Besten natürlich auf Usedom!
Wir sehen uns.

Eure Laura

 

Sandburg FeWos

Sandburg Ferienwohnungen

Hallo ihr Lieben

Heute ist es endlich soweit! Die Erste unserer Vermieter wird heute vorgestellt: Sandra Blankenburg. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, euch von ihr zu erzählen und natürlich auch erstmal Sandra persönlich kennen zulernen.
Den ersten Kontakt, den ich mit ihr hatte, waren ihre Ferienwohnungen und ihr Ferienhaus in Heringsdorf. Für beides gibt es täglich haufenweise Anfragen. Kein Wunder, denn die vier Wohnungen und das Haus sind mit so viel Liebe und Wärme eingerichtet, dass sich jeder sofort wie zu Hause fühlt. Und so wie ihre Unterkünfte eingerichtet sind, ist auch Sandra einer der herzlichsten Menschen, denen ich jemals begegnet bin.
Schon vor unserem Treffen hatten wir ein langes Telefonat miteinander. Sie war mir sofort sympatisch und ich konnte es kaum erwarten, nach Heringsdorf zu fahren.
Dank Sandra konnten Adrian und ich eine Woche auf Usedom verbringen und euch mit neuen Bildern und Videos versorgen. Wir kamen in ihrer Ferienwohnung „Ursel“ unter. Ein Traum. Die Wohnung bietet Platz für zwei Personen und einem Kleinkind bis drei Jahren. Auch wenn es „nur“ eine Einraumwohnung ist, so hat man Alles, was man braucht. Sogar eine große Auswahl an Büchern, die sich über die Jahre angesammelt haben und immer Mal wieder die Wohnung wechseln.
Als wir Sandra endlich treffen, fühlt es sich so an, als würden wir eine alte Bekannte wiedersehen. Wir quatschen über dies und jenes und dann zeigt Sandra uns auch gleich ihre anderen Wohnungen. Das sind „Christa“, eine wunderschöne Erdgeschoss-Wohnung für bis zu fünf Personen mit dem schönsten Boden, den ich bisher gesehen habe. Dann gibt es noch die „Hanni“, auch eine Wohnung für bis zu fünf Personen im Erd- und Obergeschoss. „Lotti“ ist wieder eine Wohnung für zwei Personen plus Kleinkind, mit einer herrlichen Fensterfront im Schlafzimmer. Und zum Abschluss geht es in das Reetdachhaus „Gerdi“. Ungefähr acht Personen finden hier Platz und können es sich gut gehen lassen. Sogar einen Kamin und einen großen Balkon gibt es in dem Haus.
Alle Wohnungen und das Haus teilen sich einen wunderhübschen Garten mit vielen verschiedenen Sitzmöglichkeit und einer kleinen Katze namens „Tilda“, die ab und zu mal vorbei schaut und sich gerne streicheln lässt.

Sandras Mann hat eine eigene Baufirma. Sehr zum Vorteil natürlich, wenn man Ferienunterkünfte vermietet. Das Grundstück gehörte früher schon Sandras Eltern und nach der Übernahme investierten Sandra und ihr Mann viel Zeit, Geld und Liebe in den Umbau des Grundstücks. Vieles in den Wohnungen ist selbst gebaut, zum Beispiel gibt es in der „Gerdi“ ein Schlafzimmer im Erdgeschoss, wo hauptsächlich mit Holz gearbeitet wurde. Das Bett, der Schrank, der Boden. Alles aus Holz und selbst gebaut. Der Geruch von Holz, frischer Bettwäsche und Seeluft schlägt einem gleich in die Nase.
Die Namen der Wohnungen sind nicht sehr typisch für die Ostsee. Das war aber auch nicht Sandras Absicht. Jeder Name hat für sie eine persönliche Bedeutung, denn jeder Name steht für eine Frau in ihrem Leben, denen sie nun diese Ferienwohnungen widmet. Das Haus „Gerdi“ trägt den Namen ihrer Mutter, eine sehr süße Hommage wie ich finde.
Wenn ihr (hoffentlich) mal wieder in Heringsdorf seid, dann müsst ihr unbedingt in einer von Sandras Wohnungen unterkommen! Die findet ihr natürlich auf unserer Seite oder auf Sandras eigener Website für ihre Wohnungen. Solltet ihr noch Fragen haben, scheut euch nicht, Sandra oder mich anzusprechen. Wir beide lieben es, Kontakt mit unseren Mietern aufzunehmen und sind jederzeit für euch da.

Ich hoffe, dass euch die erste Vermietervorstellung gefallen hat, falls nicht, dann lasst mich wissen, was euch gefehlt hat oder ihr gerne ändern würdet. Ich freue mich über jeden Kommentar!

Bleibt gespannt darauf, was als nächstes kommt.

Eure Laura

 

Strand Ückeritz

Alte Seele Ückeritz

Hallo ihr Lieben

Von Bansin geht es heute weiter nach Ückeritz. Wir haben die Kaiserbäder verlassen und befinden uns nun im Bereich der Bernsteinbäder, zu denen Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz gehören. Hier finden wir sehr viel schöne Landschaft, Natur, Geschichte und uriges Ambiente.

Ückeritz ist das waldreichste Seebad auf Usedom. Und genau so fühlt es sich auch an. Der Weg von der Bundesstraße zum Strand ist gesäumt von Wald auf beiden Seiten und auf einmal steht man schon auf der Strandpromenade, wo sich viele hübsche Schwedenhäuser in rot und blau befinden. Direkt vor dem Strandzugang befindet sich ein ganz kleines Dörfchen, bestehend aus diesen Häusern, in denen auch ihr einen wundervollen Urlaub verbringen könnt. Von dort seid ihr in einer Minute am Strand, wo sich ein großer Spielplatz, umgeben von Dünen befindet. Dort können sich die Kinder austoben und die Eltern können einen wundervollen Blick auf die Ostsee genießen. Direkt daneben gibt es zwei Restaurants, die sich in die Steilküste reinschmiegen und sowohl mit leckerem Essen, als auch mit einem fantastischen Ausblick locken. In einem der Restaurants gibt es übrigens ein „Brathering all you can eat“, der Rekord liegt bei 27 Stück. Wahnsinn!

Aber Ückeritz bietet noch viel mehr als nur das. Weiter auf der Strandpromenade, Richtung Bansin, erstreckt sich über fünf Kilometer ein riesiger Campingplatz. Um den Platz herum hat sich mit der Zeit eine eigene kleine Camping „City“ etabliert. Kleine Buden mit Souvenirs und Essen versorgen alle Besucher. Auch eine Minigolfanlage gibt es hier. Mein absoluter Favorit an Restaurants am Strand von Ückeritz, ist das Bistro Strandoase. Hier wird vor euren Augen Alles frisch zubereitet und neben den üblichen Gerichten, gibt es auch exotisches zum ausprobieren.

Ursprünglich war Ückeritz gar kein Strandort, sondern ein kleines Fischerdorf am Achterwasser. Noch heute kann man ein paar Überbleibsel bestaunen. Urkundlich wurde der Ort das erste Mal am 15. März 1270 erwähnt. An der B111 steht außerdem die älteste Eiche Usedoms.
Angekommen am Achterwasser steht mein Lieblingscafé: das Café Knatter. Von innen und von der Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf´s Wasser und das Essen ist fantastisch. Direkt neben dem Café befindet sich eine Kite- und Surfschule. Vor vielen Jahren habe auch ich hier Windsurfen gelernt. Eine tolle Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. Wer mehr Lust auf Segeln hat, der kommt auch hier nicht zu kurz. Zwei Häfen bieten genug Platz für kleine Boote und natürlich auch zum Angeln. Fährt man ein Stück weiter am Achterwasser, befindet sich auf der rechten Seite der Laden „Hus & Hoff. Ein Einrichtungsladen für Drinnen und Draußen mit außergewöhnlichen Stücken, wovon ich bei jedem Besuch den Laden hätte leer kaufen können.

Von hier aus erreicht man künstlich angelegte Angelteiche. Von meinem Vater und meinem Bruder werden sie auch ganz liebevoll „Forellenpuff“ genannt, denn hier beißt auf jeden Fall immer etwas an.

Wer mehr auf Action und Abenteuer steht, kann sich im Kletterwald in Neu Pudgala austoben. Auch ich war schon drei- bis viermal hier. Er hat eine angenehme Größe und verschiedene Schwierigkeitsgrade, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Ihr seht schon, Ückeritz ist sehr vielfältig. Da muss man sich schon viel Zeit nehmen, um alles zu sehen und zu erleben. Wir bieten euch dafür die passenden Unterkünfte, schaut einfach mal vorbei bei uns.
Neben Koserow ist Ückeritz eines meiner absoluten Favoriten und ich lege euch ans Herz, unbedingt mal in dem vielfältigen Örtchen vorbei zu schauen.

Als nächstes werde ich euch unsere erste Vermieterin vorstellen. Sie hat Adrian und mir eine wundervolle Unterkunft in Heringsdorf gestellt und ist eine der herzlichsten Personen, die ich jemals kennengelernt habe.
Bleibt gespannt!

Eure Laura

Hundestrand Bansin

Bansin- die dritte Perle

Hallo ihr Lieben

Heute widmen wir uns dem dritten der drei Kaiserbäder: Bansin.
In meinem Job, bei Usedom24, habe ich oftmals das Gefühl gehabt, dass Bansin meist unbeachtet bleibt und vielen nur Ahlbeck und Heringsdorf bekannt sind.
Dabei ist der Ort die am schönsten schimmernde Perle, aufgereiht an dem langen breiten Sandstrand Usedoms.

Wir sind von Heringsdorf am Strand Richtung Bansin los gelaufen. Das aller erste Highlight war auf jeden Fall der Hundestrand. Ich habe noch nie so viele glückliche Hunde auf einem Fleck gesehen. Der Anblick war wie Balsam für die Seele. Bansin ist für Hundebesitzer und -liebhaber auf jeden Fall das ideale Urlaubsziel!
Die Seebrücke sieht man schon von weiten, auch wenn Sie bei starkem Wellengang etwas unterzugehen scheint. Dennoch bietet sie einem einen  fantastischen Ausblick auf den Ort. Die herrlichen Villen und Häuser reihen sich dicht nebeneinander und fügen sich perfekt in die Landschaft mit ein. Hier trifft Natur auf Kultur. Bansin könnte auch gut der Drehort für einen Ostseetatort oder einen Liebesfilm sein. Der Ort ist überschaubar aber trotzdem ist genug los für einen Familienurlaub. Besonders auf der Seestraße. Hier reihen sich Hotels, kleine Geschäfte und gemütliche Restaurants aneinander. Man könnte meinen, dass Bansin nur aus dieser Straße besteht. Aber drum herum ist noch viel mehr los, als es auf den ersten Blick scheint. Zum Beispiel gibt es einen kleinen Tropenzoo, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Es gibt viele außergewöhnliche Tiere und Pflanzen zu sehen, ab er auch kuschelige regionale Fellknäule erfreuen Groß und Klein.

Bansin erhielt übrigens als erstes deutsches Seebad die „Freibad-Erlaubnis“ 1923. Noch heute kann man an der Strandpromenade die urigen Umkleidewagen erblicken, die wie Zirkuswagen neben der Konzertmuschel von Bansin stehen. Auch Berühmtheiten hatten hier ihren Ursprung. Der Schriftsteller und Begründer der „Gruppe 47“, Hans Werner Richter wuchs in Bansin auf. Zu seinen Ehren wurde im ehemaligen Feuerwehrspritzenhaus eine Gedenkstätte eingerichtet.

Rund um Bansin herum befindet sich ein Paradies für Naturfreunde. Egal in welche Richtung man aus Bansin heraus läuft, man steht sofort in der Natur. Richtung Ückeritz erstreckt sich der „Langenberg“ majestätisch aus der Landschaft heraus. Um Bansin herum befinden sich die drei Örtchen Sellin, Alt-Sallenthin und Neu-Sallenthin, in denen es noch viele niedliche Reetdachhäuser gibt und wunderschöne Quartiere für einen ruhigen Urlaub, die ihr selbstverständlich bei uns buchen könnt.
Umgeben von vielen kleineren und größeren Seen ist Bansin ein sehr rad- und wanderfreundlicher Ort. Man entdeckt immer wieder etwas Neues!

Ich hoffe auch ihr besucht Bansin sobald wie möglich, es lohnt sich auf jeden Fall!
Übrigens haben wir natürlich auch wieder Fischbrötchen gegessen, bei „Molle`s Fisch und mehr“. Ein sehr uriger kleiner Imbiss mit nettem Personal und die Fischbrötchen haben auch wirklich sehr gut geschmeckt!

Bald gibt es wieder einen neuen Beitrag, diesmal über Ückeritz.

Bleibt gespannt!

Eure Laura

 

 

Seebrücke Ahlbeck, USedom

Ausflug nach Ahlbeck

Hallo ihr Lieben

Ich grüße euch ganz herzlich aus Heringsdorf! Wir sind gestern Abend in unserer Ferienwohnung „Ursel“ eingekehrt und fühlen uns pudelwohl.
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der sonnigen Terrasse, sind wir gleich los nach Ahlbeck. Ich hatte schon länger einen Artikel über das zweite der drei Kaiserbäder geplant, brauchte aber noch etwas Fotomaterial.
Am Strand, bei herrlichstem Wetter, sind Adrian und ich los spaziert und schon nach kurzer  Zeit standen wir auf der berühmten Seebrücke von Ahlbeck. Sie ist berühmt, weil Sie erstens die älteste Seebrücke in ganz Deutschland ist und weil Sie schon oft als Filmkulisse diente. Sogar Loriot drehte hier seinen Film „Pappa ante portas“, wofür er die Seebrücke weiß streichen lies.
Direkt am Beginn der Seebrücke, befindet sich eine historische Jugendstiluhr, die 1911 von einem Kurgast gespendet wurde. Weiter auf der schönen Strandpromenade, bringt einem ein Gebäude nach dem anderen zum Schwärmen. Angefangen natürlich beim Hotel „Ahlbecker Hof“. Dieses große Haus im Bäderarchitektur-Stil ist einfach wunderschön. Genauso wie das „Schloß Hohenzollern“, in dem ihr bei uns tolle Wohnungen findet!
Weiter durch die hübschen Straßen Ahlbecks, erblickt man auf einmal eine etwas unscheinbare, aber trotzdem große Kirche, die von einem ganz kleinen Park umgeben wird. Allgemein bin ich kein großer Fan von Kirchen, da sie auf mich immer sehr bedrohlich und düster wirken, aber diese Kirche fügt sich perfekt in den Ort ein. Aufgrund von Corona, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, aber die Kirchgemeinde veranstaltet Gottesdienste im Freien.

Ein weiteres historisches Gebäude ist das älteste Haus von Ahlbeck, in dem sich seit 2004 der Maler und Grafiker Volker Köpp eine hübsche Galerie aufgebaut hat. Auf der kleinen Talstraße mitten im Ort, steht das kleine hübsche Reetdachhäuschen. Davor befindet sich ein kleiner idyllischer Garten, in dem eine beeindruckende Statue steht.

Ahlbeck liegt zu dem direkt an der Grenze zu Polen, schon von der Heringsdorfer Seebrücke aus, kann man die Gebäude und Werftkräne von Swinemünde erblicken. Als Polen noch zum Deutschen Reich gehörte, zählte Swinemünde mit zu den Kaiserbädern Usedoms, da dort noch vor Ahlbeck und Heringsdorf, der Badebetrieb eröffnet wurde.
Wer sich mehr für Erholung und Spa interessiert, ist hier genau richtig: Die Ostseetherme ist auf jeden Fall ein oder sogar zwei Besuche wert. Groß und Klein kommen hier auf ihre Kosten und können Allen Stress und Ärger vergessen.

Ahlbeck ist der perfekte Urlaubsort für Familien und Geschichtsinteressierte.  Es gibt sehr viel zu sehen und zu erleben. Und sehr viel zu Essen! Wir haben super köstliche Fischbrötchen in der „Milchbar Ahlbeck“ gegessen. Ja! Der Name trügt etwas, zumindest vom Äußeren her. Aber die Fischbrötchen sind der Wahnsinn! Fast so gut, wie die in Koserow. Damit verabschiede ich mich für heute von euch und wünsche euch einen tollen Tag!

Bald gibt es wieder einen neuen Beitrag, lasst euch überraschen!

Eure Laura

Seebrücke Ahlbeck, Usedom

Die Kaiserbäder Usedoms

Hallo ihr Lieben

Seebrücke Heringsdorf
Seebrücke Heringsdorf, die längste Kontinentaleuropas

In meinem Beitrag über Heringsdorf habe ich am Anfang erzählt, dass Heringsdorf eines der drei Kaiserbäder ist. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was es mit diesem Begriff auf sich hat.
Im Prinzip ist das ganz einfach erklärt:
Die drei Kaiserbäder – das sind Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf. Genannt werden sie so, weil sie früher, als Usedom sich gerade als beliebtes Ferienziel etablierte, die drei Orte waren, die mit zuerst als Badeorte eröffnet wurden. Kaiser Wilhelm II verbrachte sehr viel Zeit in den Orten und war überaus angetan von der frischen Seeluft und dem unverwechselbaren Flair der Insel. Man nannte Usedom auch das „Nizza des Ostens„. Es ging größtenteils ums Sehen und Gesehen werden. Die Kaiserbäder lockten viele berühmte Persönlichkeiten an, wie Leo Tolstoi, Maxim Gorki, die Mann-Brüder und viele viele mehr. Durch die gute Bahnverbindung nach Berlin war Usedom für die Adligen nur einen Katzensprung entfernt.

Bäderarchitektur
Die prunkvollen Villen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Die drei Orte verbindet eine wunderschöne Strandpromenade, über 12 Kilometer, auf der es so viel zu sehen gibt. In erster Linie stechen die prunkvollen Villen und Häuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert heraus. Die sind Zeitzeugen der Entstehung der drei Kaiserbäder im Stil der Bäderarchitektur. Diese Architektur vereint Barock, Klassizismus, italienisches und französisches Flair in einem Stil. Ein Gebäude ist hübscher und verspielter als das andere.
Riesige Spielplätze und perfekt gepflegte Parkanlagen entlang der Promenade laden immer wieder zum Verschnaufen ein und sind für jedes Kind ein absolutes Highlight.

Auch Verpflegung gibt es genug, sowohl Restaurants als auch Fischbuden, genauso wie kleine Souvenirläden.

Selten wird auch Swinemünde zu den Kaiserbädern dazu gezählt. Der Ort wurde nämlich schon vor den anderen drei als Badeort eröffnet. Damals gehörte die Insel Usedom jedoch ausschließlich zu Deutschland und nicht wie heute teils zu Polen. Daher gibt es offiziell auch nur die drei Kaiserbäder auf deutscher Seite.

Strandpromenade Ahlbeck
Die wunderschön gepflegten Gärten entlang der Strandpromenade.

Wenn ihr auf Usedom seid, dann müsst ihr euch unbedingt die Kaiserbäder anschauen, besonders deren Seebrücken. Die Seebrücke in Heringsdorf ist die längste ihrer Art in Kontinentaleuropa und die Seebrücke in Ahlbeck die älteste in Deutschland. Letztere diente zudem schon oft als Kulisse für Film- und Fernsehaufnahmen.

Jedes der drei Bäder ist für sich einzigartig, keines gleicht dem anderen. Es gibt eine Menge zu sehen und zu erleben. Wir bieten viele verschiedene Ferienwohnungen und -häuser in den drei Kaiserbädern an, schaut bei usedom24.net vorbei und lasst euch verzaubern vom Charme der Architektur und dem Flair der Vergangenheit.

Wir sehen uns dort!

Eure Laura

 

Luftaufnahme Usedom-Koserow

Sturmtaucher 421 Koserow

Hallo ihr Lieben

Ich habe euch schon von der Ferienwohnung meiner Eltern in Koserow auf Usedom vorgeschwärmt und heute möchte ich euch die Wohnung gerne einmal vorstellen. Es gibt keine besonders lustige oder dramatische Geschichte darüber, aber die Wohnung liegt mir sehr am Herzen und daran möchte ich euch teilhaben lassen.

Im Dezember 2010 waren meine Eltern, mein Bruder Paul und ich das erste Mal in Koserow, um uns die Wohnung anzuschauen. Sie war tatsächlich die allerletzte, die verkauft wurde. Die Wohnungen wurden auch in dem Jahr erst gebaut, vier identische Häuser mit jeweils acht bis neun Ferienwohnungen standen zum Verkauf.
Da meine Eltern schon lange von einer eigenen Ferienwohnung an der Ostsee geträumt hatten, mussten sie auch nicht lange überlegen. Und so gehörte uns der Sturmtaucher 421. Eine hübsche 2,5 Raum Wohnung mit 70 m² und Balkon.
Im Januar legten wir auch gleich los mit der Inneneinrichtung. Die Küche war schon drin, die restliche Ausstattung wurde sorgfältig von meinen Eltern ausgewählt. Im August 2011 konnten wir dann schon die ersten Gäste in unserer Ferienwohnung begrüßen.
Ich bin mehr als nur stolz darauf, wie schön und elegant die Wohnung nun aussieht. Sie ist modern eingerichtete, aber nicht zu eckig und grau, sodass sich jeder darin sofort wohlfühlt. Mit zwei Schlafzimmern und einem Reisebett für Kinder ist die Wohnung perfekt für einen Familienurlaub. Das Bad ist groß genug, damit ihr auch zu viert darin Platz habt und niemand morgens anstehen muss. Die Küche mit Wohnzimmer sind durch die großen Balkonfenster immer lichtdurchflutet und laden zu einem gemütlichen Filmabend ein. Vom Balkon aus könnt ihr in das kleine Wäldchen schauen, hinter dem sich der Campingplatz von Koserow befindet. Wenn die Kinder nach dem Frühstück schon raus wollen, ist die große Wiese vor den vier Häusern perfekt zum Rumtoben. Als Eltern habt ihr vom Balkon aus den vollen Überblick und könnt in Ruhe die Sonne genießen. Für die Jugend haben wir jetzt natürlich auch WLAN in unserer Wohnung. Darüber hat sich mein Bruder am meisten gefreut.

Der Strand ist nur einen Katzensprung entfernt. Der Weg führt durch den Küstenwald, am Streckelsberg vorbei, zum Strandabgang. Früher gab es hier eine urige Holztreppe mit genau 98 Stufen. Im letzten Jahr wurde begonnen, sie durch eine modernere Brücke zu ersetzen. Sie gefiel mir am Anfang nicht ganz so gut, aber mittlerweile wurde sie wirklich gut in die Landschaft integriert und bietet auf jedem Absatz eine Sitzmöglichkeit für die, die immer mal eine kleine Verschnaufpause brauchen. Wenn wir hoch nach Koserow fahren, gehen wir immer zuerst zum Strand. Die Vorfreude baut sich auf dem Weg durch den Wald immer weiter auf und dann endlich steht man oben und sieht das Meer. Das Rauschen der Wellen könnt ihr schon von Weitem hören und das Salz des Wassers schmecken. Das Gefühl, das erste Mal seit langem wieder Sand unter den Füßen zu spüren ist das herrlichste auf der Welt. Der Wind wirbelt die Haare durcheinander und trägt den ganzen Stress und all die Alltagsprobleme weit weit weg.

Bis zur Seebrücke von Koserow lauft ihr ungefähr 15 bis 20 Minuten durch den Wald. Ein Netto, ein Getränkeland, eine Tankstelle, ein Bäcker und Karl´s Erlebnisdorf sind sogar nur 10 Minuten zu Fuß von unserer Ferienwohnung entfernt. Sie hat die perfekte Lage. Ruhig, nah am Strand und doch zentral.
Euren nächsten Urlaub in unserer Ferienwohnung in Koserow könnt ihr gerne bei usedom24.net buchen oder falls ihr noch Fragen habt, dann schreibt mir gerne. Ich freue mich darauf, von euch zu hören und natürlich auch auf meinen nächsten Urlaub in Koserow.

Bis bald!

Eure Laura

 

 

Heringsdorfer Seebrücke

Seebrücke Heringsdorf- Mehr als nur eine Brücke

Hallo ihr Lieben

 

Was wäre ein beliebtes Ostseebad wie Heringsdorf ohne eine Seebrücke? Unvollständig. Eine Seebrücke ermöglicht den Menschen ein unvergleichliches Meererlebnis. Selbst bei Ebbe. Das Gefühl über Wasser zu laufen ist euphorisch, der Wind nimmt immer mehr zu, die Haare wirbeln durchs Gesicht und alles schmeckt salzig. Am Ende befindet man sich auf einmal mitten in der Weite. Auf der einen Seite reicht das Wasser bis zum Horizont, auf der anderen Seite tummeln sich die Menschen am Strand. Ein Ort zum Loslassen, Wohlfühlen und natürlich für das perfekte Urlaubsfoto.
Auf der längsten Seebrücken Kontinentaleuropas könnt ihr genau dieses Gefühl erleben. Und noch viel mehr.
Die ursprüngliche Brücke in Heringsdorf, entstand von 1891 bis 1893 und war damals schon stattliche 500 Meter lang. Sie wurde Kaiser-Wilhelm-Brücke genannt und bestand nur aus Holz. Jedoch war sie reichlich verziert mit kleinen Türmchen und Säulengängen (Kolonnaden), ein Ort zum Sehen und Gesehen werden. Die überwiegend adligen Urlauber putzen sich jeden Tag fein heraus, um auf der Seebrücke in Geschäften und Restaurants zu flanieren. 1903 wurde an die Seebrücke zusätzlich ein seitlicher Anleger für Küstenpassagierschiffe gebaut. Diese Verlängerung nannte man die ODIN-Brücke. Besucher aus aller Welt kamen hier her, um den beeindruckenden Bau der Brücke zu betrachten und die frische Luft zu genießen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zerfiel die Seebrücke in Heringsdorf. Keiner wollte sie mehr nutzen oder sich um sie kümmern, sie wurde zu einem Trauerbild, in der ansonsten perfekten Kulisse.
Am 27. Juni 1958 vernichtete ein Feuer die Reste der Seebrücke und sie war endgültig verschwunden. Zwei Jugendliche hatten den Brand gelegt und wurde gefasst.
Viele Jahre vergingen und erst 1995 wurde die neue Seebrücke, so wie sie heute steht, erbaut. 50 Meter neben ihrem ursprünglichen Standort ist sie mit 508 Meter die längste Seebrücke ihrer Art in Deutschland und Kontinentaleuropa. Auf ihr befinden sich heute hochwertige Geschäfte, Restaurants bieten kulinarische Feinheiten, es gibt ein sehr interessantes Muschelmuseum und sogar ein Seebrücken Kino. Landseitig ist es sogar möglich, sich eine Ferienwohnung auf der Seebrücke zu mieten.

Seebrücke Heringsdorf
Von hier hat man den idealen Rundumblick.

2010 erfolgte ein Umbau der Mittelplattform, um noch mehr Einkaufsmöglichkeiten für die Besucher in Heringsdorf zu schaffen. Am Ende der Brücke funkelt schon vom Strand aus ein pyramidenähnliches Gebäude, in dem sich ein vorzüglicher Italiener befindet und man von jedem Tisch aus einen tollen Blick auf die Ostsee hat. Direkt daneben befindet sich ein seitlicher Schiffsanleger, von dem aus Passagierschiffe bis nach Swinemünde fahren.
Wenn man die Seebrücke von Heringsdorf betritt, hat man nicht das Gefühl, auf einer Brücke zu sein, sondern in einem kleinen Einkaufszentrum. Man schlendert durch die vielen Geschäften, schaut hier und da mal rein und auf einmal, steht man schon mitten auf der Ostsee. Ein überwältigendes Gefühl. Wenn es abends dunkel wird, bietet die Seebrücke eine herrliche Ansicht. Hell leuchtet sie in die Nacht hinein und spiegelt sich im stillen Wasser der Ostsee. Ich sitze dann immer gerne am Strand und beobachte das Lichtspiel der Brücke.

Seebrücke Heringsdorf
Auch bei Nacht ein echter Hingucker

Egal wo ihr euch auf Usedom befindet, ein Besuch der Seebrücke und Heringsdorf allgemein, lohnt sich in jedem Fall. Es gibt sehr viel zu sehen und erleben. Bucht euch gleich jetzt eine hübsche Ferienwohnung oder ein gemütliches Ferienhaus bei der Ferienhausvermittlung usedom24.net.
Übrigens könnt ihr euch die ehemaligen Bauzeichnungen der alten Seebrücke von Heringsdorf im Landesarchiv Greifswald ansehen.
Schickt mir gerne Fotos von eurem Lieblingsgeschäft oder eurer Lieblingsstelle in Heringsdorf und schreibt mir, was euch an Heringsdorf und der Seebrücke am Besten gefallen hat.

Ich freue mich darauf, von euch zu hören!

Eure Laura

Heringsdorfer Seebrücke

Heringsdorf – Baden, Spaß und noch viel mee(h)r

Hallo ihr Lieben

 

es geht weiter auf unserer Tour durch Heringsdorf. Durch das ganze Staunen und Erleben werde ich immer verdammt hungrig. Hier also wieder mein Tipp für die leckersten Fischbrötchen (in Heringsdorf): „Räucherfisch Gebrüder Schwarz„. Gleich in der Nähe der Villa Irmgard gibt es eine schmackhafte Auswahl an verschiedenem fangfrischem Fisch und weiteren kleinen Leckereien. Nach einem freundlichen Schwatz mit dem Personal, könnt ihr gleich runter zum Strand schlendern und die wundervoll frische Seeluft genießen.
Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Seebrücke von Heringsdorf, die längste ihrer Art in Deutschland und Kontinentaleuropa. Auf ihr gehe ich am liebsten shoppen. Klingt verrückt, aber die Brücke lockt mit einem breitgefächerten Einkaufsangebot. Ungefähr 100 Meter daneben steht einer meiner Lieblingsläden in Heringsdorf: das „Marc O`Polo Strandcasino“. In dem historischen Gebäude, von 1897, kann man auf zwei Etagen nach Herzenslust stöbern und dazu noch lecker essen. Für alle unfreiwillig Mitgezogenen gibt es einen Tischkicker in der Herrenabteilung, wo man die Wartezeit im Nu herumbekommt.

Nachdem ich dann mehr Geld ausgegeben habe, als es gut für mich wäre, lüstet es mich nach einer kleinen Süßigkeit. Mein schlechtes Gewissen verträgt sich am Besten mit Eis, daher geht es für mich in die „Eis Villa Stein„. Ein weiteres architektonisch hübsch anzusehendes Gebäude, mit einem saftig grünen Garten davor, in dem man gemütlich draußen sitzen kann. Die Wahl fällt mir so schon schwer genug, aber hier brauche ich mindestens 20 Minuten, um mich entschieden zu können, welche Leckerei es heute sein darf. Am Ende nehme ich meistens sowieso dasselbe wie immer, aber ich bin immer wieder überwältigt, wie lecker das Eis hier ist.

 

Trotz des kräfteraubenden Einkaufens, vertrete ich mir gerne weiterhin die Beine, also geht es zur Abwechslung mal nach oben. Auf dem Hausberg Kulm hat man einen herrlichen Ausblick über die Ostsee und merkt, wie groß die Welt doch ist, im Vergleich zu einem selbst. Die eigenen Probleme scheinen ganz klein und ganz weit weg zu sein. Der perfekte Moment um ganz tief durchzuatmen und im Hier und Jetzt vollständig anzukommen.
Von da geht es weiter zum Rittergut Gothen, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der Entstehung von Heringsdorf. Hier wurden die ersten Morgen Land gekauft, noch bevor Könige und Adlige in Heringsdorf einkehrten. Geschichte und Natur vereinen sich hier und laden zum Erleben und Genießen ein. Ein ruhiger Ort abseits des Troubles und doch sehr nah an der Ostsee. Hier endet meist mein Tag in Heringsdorf. Erschöpft aber glücklich lasse ich mich ins Gras oder in den Sand fallen und beobachte das Farbspektakel der untergehenden Sonne.

Heringsdorf hat eine Menge zu bieten, wie ihr seht, sogar einen eigenen Flughafen. Der befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden Garz und Zirchow und ist einer der ältesten Luftzielorte Deutschlands. Von hier aus, könnt ihr einen spektakulären Inselrundflug erleben.
Das Alles zu sehen an einem Tag schafft keiner. Deswegen ihr Lieben, nehmt euch Zeit, bucht bei usedom24.net auf Usedom eine der vielen schönen Ferienwohnungen oder ein gemütliches Ferienhaus in Heringsdorf und lasst euch von der Kultur und dem Vergnügen treiben. Schickt mir gerne Bilder, Videos, etc. und erzählt mir, was euch an Heringsdorf am Besten gefällt.

Ich freue mich darauf, von euch zu hören!

Eure Laura

Seebrücke Heringsdorf, Sonnenuntergang 2

Heringsdorf – Usedoms kulturelles Zentrum und größter Badeort

Hallo ihr Lieben

 

Bäderarchitektur in Heringsdorf
Die hübschen Strandvillen von damals dienen heute noch als Feriendomizil.

Unsere Reise führt uns weiter in eines der drei „Kaiserbäder“ von Usedom: Heringsdorf. Seinen Name verdankt der Ort dem damaligen König von Preußen, Friedrich Wilhelm IV., da sich, 1818, an dieser Stelle eine Heringspackerei etablierte. Durch die Abholzung des küstennahen Waldes bot sich ein fantastischer Blick auf die See und so begann der Bau von prunkvollen Villen und Häusern, die der sogenannten Bäderarchitektur entsprechen und vorwiegend an Adlige und reiche Berliner verkauft wurden. Viele der Gebäude könnt ihr heute noch in allen Kaiserbäder bestaunen und sogar darin Urlaub machen.
Mit dem Beginn des Badebetriebs 1825 wurde Heringsdorf zu dem Ferienziel schlecht hin, man nannte es auch „Badewanne der Berliner“. Viele berühmte Persönlichkeiten wie Johann Strauß, Theodor Fontane, Leo Tolstoi, Thomas Mann und Maxim Gorki ließen sich hier für eine Auszeit nieder und diskutierten mit Kollegen aus aller Welt über die Arbeit und das Vergnügen. Sie alle schwärmten in Briefen und Aufzeichnungen über den Aufenthalt in Heringsdorf, wodurch immer mehr Menschen hier her kamen.

Konzertmuschel Heringsdorf
Genug Platz zum Ausruhen und Erleben

Für Maxim Gorki wurde sogar eine Gedenkstätte in der Villa Irmgard errichtet, wo die Besucher die originalen Wohn- und Arbeitsräume des berühmten russischen Schriftstellers betrachten können. Das Museum lädt zudem regelmäßig zu Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und kleinen Theateraufführungen ein. Aber nicht nur hier findet ihr kulturelles Vergnügen. Heringsdorf lässt die Herzen jedes Kultur-Fans, mit seinem vielfältigen Angebot, höherschlagen.
Besonders beliebt ist das Theaterzelt „Chapeau Rouge“. Für Klein und Groß gibt es ein abwechslungsreiches Programm an Aufführungen, von bekannten Klassikern bis hin zu Kabarett-Theater.
Ein Highlight für Kunstliebhaber ist der Kunstpavillon direkt an der Strandpromenade. Ein avantgardistischer Rundbau aus Glas, der in der Sonne magisch funkelt, lädt zu internationalen Vernissagen und Auktionen ein. Von dort, führt der achtsam gepflegte und bepflanzte Weg, entlang der Strandpromenade, zur Konzertmuschel von Heringsdorf. Hier finden, übers Jahr verteilt, Konzerte aller Art, kleine Festivals, wie das Internationale Kleinkunstfestival, und weitere musikalische Highlights statt. Falls ihr mal eine Pause braucht, laden die Sitzplätze vor der Muschel zum Entspannen ein und ihr könnt den modern gestaltet Springbrunnen bestaunen, der sich, ohne aufzufallen, in die Landschaft einfügt. Direkt daneben kann es häufiger Mal zu einer kleinen Menschenansammlung kommen: da steht der größte Strandkorb der Welt!

Strandkorb Heringsdorf
Endlich ein Strandkorb in dem die ganze Familie Platz hat.

Er ist ganze sechs Meter breit, vier Meter hoch und drei Meter tief. Der ideale Ort, um einen tollen Schnappschuss von der ganzen Familie zu machen.

Kultur ist aber nicht das Einzige, was Heringsdorf zu bieten hat. Folgt mir weiter auf meiner Tour durch Heringsdorf und lasst euch überraschen!

Eure Laura

Hier geht´s weiter!