Lauras Blog – mein Usedom!

Urlaub: Erholung, Vergnügen, Erlebnis, Abenteuer. All das und noch viel mehr ist es, was die beste Zeit im Jahr ausmacht. Dem Alltag entfliehen, Stress und Hektik hinter sich lassen und einfach die Seele baumeln lassen. Für jeden sieht ein Urlaub anders aus, doch nicht überall ist auch für jeden was dabei. Der eine möchte den ganzen Tag in der Sonne liegen, der nächste die Umgebung erkunden und andere suchen eine Möglichkeit zum auspowern.

Doch wo lassen sich alle Wünsche vereinbaren und dazu noch zu einem günstigen Preis in einem gewohnten Umfeld?
Natürlich auf Usedom!
Seit 10 Jahren fahre ich jedes Jahr mindestens zweimal auf meine Lieblingsinsel. Dank meiner Eltern, die sich damals eine hübsche Ferienwohnung in Koserow kauften, durfte ich den wunderbaren Charme der Insel genießen. Jedes Jahr aufs Neue, denn es gibt so viel zu sehen. Selbst nach 10 Jahren habe ich noch nicht alle Ecken und Winkel von Usedom erkunden können. Am liebsten wäre mir natürlich ein eigenes kleines Haus, direkt am Strand. Jeden Morgen aufwachen und die weiche, salzige Luft einatmen, den Wellen zuhören und die Möwen beobachten. Es ist der perfekte Ort um sich selbst wieder etwas näher zu kommen und neue Kraft und Energie zu tanken.
Dank meines neuen Arbeitgebers, Usedom24.net, habe ich nun die Möglichkeit, meine tiefe Liebe und Verbundenheit zur Insel Usedom zu teilen und euch die Insel von zu Hause aus näher zu bringen.
Begleitet mich auf meiner Reise auf der Insel, bei der ich euch zeige und erzähle, warum Usedom für jedermann das perfekte Urlaubsziel ist. Als Besonderheit werde ich natürlich auch viele verschiedene Unterkünfte und deren Besitzer vorstellen, denn hinter jeder Ferienwohnung auf Usedom, jedem Ferienhaus, jedem kleinsten Detail stecken harte Arbeit, viel Liebe und außergewöhnliche Geschichten, wodurch es uns möglich wird, die besten Zeiten des Lebens in einer entspannten und wohltuenden Atmosphäre zu verbringen.
Ich freue mich sehr darauf, mit euch diese Reise anzutreten und bin für jedes Feedback offen. Habt ihr Anmerkungen zu einem meiner Beiträge? Dann schreibt einen Kommentar! Habt ihr Fragen zu meiner Lieblingsinsel Usedom? Dann klickt auf diesen Link für das Kontaktformular!
Kommt an Board und genießt die Fahrt!

Eure Laura

 

 

Ich beginne meine Usedom-Reise im Ostseebad Koserow!
Hier geht's los...

 

Leerer Strand Sperrung Usedom Zinnowitz Corona

Seebad Zinnowitz

Hallo ihr Lieben

Zum Abschluss der Seebäder werde ich euch heute von Zinnowitz erzählen. Der Ort ist, neben Koserow, fest in meinem Herzen verankert, denn hier habe ich mit die schönsten Urlaube meiner „Jugendzeit“ verbracht. Natürlich war ich immer mit meinen Eltern ab und zu in unserer Ferienwohnung, aber zusätzlich war ich für fünf Jahre jeden Sommer zwei Wochen in Zinnowitz. Zusammen mit drei Freundinnen und einem großen Zelt, habe ich tolle Zeiten auf dem Campingplatz verbracht.

Aus einer kleinen Siedlung namens „Tzys“ (slawisch für Heu), entwickelte sich Zinnowitz zur drittgrößten Gemeinde Usedoms. Bereits 1993 wurde die Strandpromenade neu konzipiert und zu der schönsten auf der Insel. Sie ist ein Erlebnis für alle Sinne, mit 29 inspirierenden Holzskulpturen und wunderschönen Blumen, Büschen und Bäumen. Hier entlang zu spazieren ist sehr beruhigend und entspannend, für die Kleinen gibt es immer etwas zum drauf klettern und erkunden.
In bis zu acht Metern Tiefe könnt ihr die Ostsee und ihre Bewohner bestaunen. Die Tauchgondel befindet sich am Ende der Seebrücke „Vineta“. Genau auf der anderen Seite befindet sich das Liftcafé. 25 Meter über dem Meeresspiegel schmecken Café und Kuchen ganz anders. Und sowohl an der Gondel, als auch am Café befinden sich Fotoautomaten mit denen ihr tolle Schnappschüsse von euch und euren Liebsten machen könnt. Meine Freundinnen und ich haben aus jedem Jahr eine tolle Postkarte davon und verbinden damit viele schöne Tage.
Neben Heringsdorf gehe ich in Zinnowitz am liebsten shoppen. Hier gibt es Alles, sogar einen hübschen kleinen Rammschladen in dem kleine Schätze auf euch warten.
Die leckersten Fischbrötchen gibt es gleich an der Seebrücke bei „Zur Düne“, auch zu einem angenehmen Preis. In der „Fischkiste“ sind die Brötchen fast genauso lecker. Gleich daneben gibt es vorzügliches Eis, nämlich im „Backboot Café“. Da müsst ihr unbedingt hin.
Falls es mal regnen sollte, könnt ihr ins „Club Kino“ in Zinnowitz gehen. Dort laufen immer aktuelle Filme, nicht alle, aber die Besten meistens. Die zwei Kinosäle sind super süß, in einem von beiden gibt es sogar für jeden einen eigenen Sessel, in dem Filme schauen nochmal um einiges besser ist.

Seit 1997 finden jährlich die Vineta-Festspiele Open Air auf der Ostseebühne in Zinnowitz statt. Es gibt sogar eine Theaterakademie an der ca. 30 Schauspiel-Eleven studieren. An der Ostsee würde auch ich gerne studieren wollen.

Zum weiteren Vergnügen könnt ihr die Bernsteintherme besuchen, ein Schwimmbad für Groß und Klein mit Außenbecken, viel Ruhe und Entspannung. Schaut euch auch unbedingt die Kirche und das Heimatmuseum im Bahnhof von Zinnowitz an. Dort könnt ihr viel über die Geschichte von Zinnowitz und der Insel Usedom erfahren. Für Lauffaule und Familien mit kleinen Kindern, steht die Vineta-Bahn zur Verfügung, mit der ihr in Zinnowitz an jedem historischen Ort vorbei kommt. Wie zum Beispiel am ältesten Haus von Zinnowitz, dem Domänenhaus von 1756.
Von dort führt euch die Straße zur Halbinsel Gnitz, eine sehr aufregende Gegend auf Usedom. Denn hier wird tatsächlich noch Erdöl gefördert und die Landschaft ist atemberaubend. Aber dazu werde ich noch einen separaten Artikel verfassen, sonst würde ich hier nie fertig werden.

Schreibt mir mal, was ihr an Zinnowitz am Besten findet und warum, aus eurer Sicht, der Ort so ein großer Touristenmagnet ist. Auch anderer Anregungen, Ideen und vor Allem Kritik nehme ich sehr gerne an. Ich bin sehr stolz darauf, hier meine eignen Artikel verfassen zu können. Es hat mir schon in der Schule großen Spaß gemacht zu schreiben, besonders über Herzensangelegenheiten. Mein Ziel ist nicht damit berühmt zu werden oder ähnliches. Mir ist es wichtig die Insel jedem Einzelnen von euch so nah wie möglich zu bringen. Nicht nur die Seebäder die sowieso immer mehr Ansehen bekommen, sondern eben auch die Regionen, die noch nicht so publik sind. Denn dort ist es meistens am schönsten.
Bei der Gelegenheit möchte ich noch bekannt geben, dass ich mich an der Berufsakademie Sachsen für das duale Studium „Tourismuswirtschaft“ beworben habe. Als Praxispartner wird mich natürlich Usedom24 begleiten und leiten, in der Hoffnung, dass ich auch angenommen werde. Aber ich bin enorm dankbar für diese Chance und werde euch auf dem Laufenden halten.

Bleibt gesund meine Lieben, egal in welcher Hinsicht. Corona hat uns Allen einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht, das Jahr 2020 war sehr wild. Anders kann ich es gar nicht beschreiben. Doch bald bricht ein neues Jahr an, eine Chance für jeden von uns ruhiger, geordneter und positiver das Leben zu meistern.
Seid gespannt auf meine weiteren Artikel, ich freue mich auf euer Feedback.

Wir sehen uns.

Eure Laura

 

Yachthafen

Karlshagen

Hallo ihr Lieben

Nach Trassenheide geht es für uns weiter nördlich nach Karlshagen, auch hier wird die ganze Familie vom Ortsmaskottchen „Karlchen“ begleitet. Kinder stehen an oberster Stelle, denn hier und nur hier, gibt es eine Kinderkurdirektorin, die immer ein offenes Ohr für ihre jungen Gäste hat. Sie nimmt in Sprechstunden Wünsche und Anregungen der Kinder entgegen und sorgt mit ihrem Team „Kids für Kids“ für Spaß und Spannung. Zum Beispiel mit Kinderschminken, Schatzsuchen beim Hafenfest oder einer Minidisco. Bevor ihr euren wundervollen Urlaub in Karlshagen antretet, könnt ihr euch schon vorab online in der Kinderinfothek über Karlshagen und seine Angebote informieren.
Natürlich gibt es nicht nur für die Kinder etwas zu erleben. Für die Boot- und Segelfans unter euch gibt es im Yachthafen von Karlshagen, einer der größten Anlegeplätze der Insel, die Möglichkeit auf 117 Liegeplätzen an- und abzulegen wie ihr wollt. Auch wenn ihr kein eigenes Boot habt, ist es immer spannend, sich die Boote von den anderen anzuschauen und zu bestaunen.
Direkt am Hafen gibt es „Ehmke´s Fischhandel“, in dem ihr fangfrische Fischbrötchen und günstigen Glühwein genießen könnt. Die Fischbrötchen sind wirklich super lecker, ich würde sie sogar mit denen aus den Koserower Salzhütten gleichstellen. Auch frischen Fisch zum Mitnehmen und Fischsuppe könnt ihr hier kaufen und genießen.
Wenn ihr euren Fisch lieber selber fangen wollt, dann habt ihr auch hier euer Paradies gefunden. Die Mischung aus Salz- und Süßwasser verspricht Artenvielfalt und gute Fangquoten. Hier könnt ihr besonders auf Hecht, Großzander und Barsch angeln. Sowohl mein Vater und mein Bruder, als auch Adrian gehen hier gerne hin, um für ein paar Stunden beim Angel auswerfen zu entspannen.

Wie ihr hoffentlich noch aus meinem Beitrag über Peenemünde wisst, wurde im Norden Usedoms auch Geschichte geschrieben. Leider keine gute, aber durch den Bau der V1- und V2-Raketen wurde die Raumfahrt weltweit beeinflusst. Dafür fielen hier viele Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter für die es unweit des Ortseingangsschildes von Karlshagen eine Mahn- und Gedenkstätte gibt. Ein Besuch würde ich euch auf jeden Fall empfehlen. Auch wenn es blöd klingt, aber es ist immer gut sich der Vergangenheit unseres Landes bewusst zu werden und sich daran zu erinnern.

Nach einer kleinen Gedenkpause geht es für uns weiter zum Planen. Das müsst ihr auf jeden Fall tun, wenn ihr in Karlshagen seid, denn egal zu welcher Jahreszeit ihr hier seid, es gibt immer etwas zu erleben.
Fangen wir an bei dem größten Beach-Volleyballturnier der laut. (Laut Guiness World Records)
Über 1000 Spieler, darunter internationale Gäste und Profisportler, treten auf 90 Feldern den ganzen Tag über gegeneinander an.
Nach den Spielen gibt es natürlich noch eine tolle Beach-Party mit Mini-Disco für die kleinen Zuschauer.
Weiter geht es mit dem Ultimate Frisbee Turnier. Frisbee ist eine der schnellsten Sportarten, die es überhaupt gibt. Da ist Spannung vorprogrammiert. 24 Mannschaften aus ganz Deutschland duellieren sich in einem packenden Wettstreit am langen, flachen Strand von Karlshagen.
Für Fußballfans gibt es auch ein Beachsoccer Cup für Kinder- und Männermannschaften, hier kann jeder, egal ob Profi oder nicht, mitmachen. Falls ihr auch gerne Fußball spielt und ein gutes Team habt, müsst ihr euch unbedingt dafür anmelden.

Neben dem Sport finden hier noch ein Kreidemalfestival statt (Ich habe noch nie so tolle Kreidezeichnungen gesehen), im Herbst steigt das Usedomer Drachenfestival, danach folgen der Weihnachtsbaumweitwurf, ein atemberaubendes Strandfeuerwerk und für die ganz harten das jährliche Eisbaden.

Es gibt also das ganze Jahr über sehr viel zu sehen für euch in Karlshagen. Da würde ich sagen: nichts wie los, sucht euch eine schöne Ferienwohnung oder ein schönes Ferienhaus bei uns aus und freut euch auf euren nächsten Urlaub.

Nun haben wir fast Alle Strandbäder auf Usedom, nur noch Zinnowitz fehlt. Das wird auf jeden Fall ein toller Beitrag, denn Zinnowitz ist mit der beliebteste Ort auf Usedom. Freut euch darauf.

Wir sehen uns!

Eure Laura

 

 

Das Seebad Loddin

Hallo ihr Lieben

Heute kommen wir zu dem letzten der Bernsteinbäder: Loddin.

Die Gemeinde Seebad Loddin besteht aus drei Ortsteilen: Kölpinsee, Stubbenfelde und Loddin. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1270 als „Lodino“, die slawische Bezeichnung für Lachs. Der Ort Loddin liegt am Achterwasser und war früher, wie Zempin, ein Fischerdorf. Noch heute könnt ihr historische Katen mit ihren früheren Reetdächern im Ortskern bewundern. Genauso wie die Aussicht vom höchsten Punkt auf dem Loddiner Höft. Ein Naturschutzgebiet mit landwirtschaftlicher Nutzung. Auf der kleinen Anhöhe, ca. 16m, könnt ihr euren Blick über das traumhafte Achterwasser schweifen lassen und sogar bis zum Gnitz und der Halbinsel Lieper Winkel schauen. Ich gehe am liebsten gegen Abend zu dem Aussichtspunkt, die Sonnenuntergänge sind spektakulär.
Insgesamt leben rund 970 Menschen in der Gemeinde. Aufgeteilt auf die drei Orte ist das nicht viel, daher findet ihr hier viel Ruhe, Entspannung und vor allem Natur. Seit 2007 weht am Kölpinseer Strand die „Blaue Flagge“- ein Zeichen für sehr gute Qualität des Badewassers. Nicht viele Strände haben dieses besondere Privileg. Zu dem

Kölpinsee
Der Kölpinsee ist Heimat zahlreicher Wasservögel.

könnt ihr dort im Sommer bis zu acht Sonnenstunden täglich genießen, bei 19 Grad Wassertemperatur. Der perfekte Ort zum Ausspannen.
Für die unter euch, die sich auch im Urlaub gerne bewegen, gibt es genug Gelegenheiten dem nachzukommen. Der Kölpinsee kann auf 3,5 km umrundet und entdeckt werden. Direkt an der Strandpromenade gibt es sogar eine kleine Fitnessmeile, auf der ihr euch sportlich betätigen könnt. Da meine Eltern eine Ferienwohnung in Koserow haben, war Kölpinsee der Ort, an dem wir neben Koserow am meisten waren. Und immer haben wir alle Übungen auf dem Weg über die Strandpromenade mitgenommen. Auch Angeln könnt ihr am See sehr gut, mein Papa und mein Bruder fangen immer den ein oder anderen Fisch.
Kölpinsee war bereits Ende des 19. Jahrhunderts schon sehr beliebt bei den Gästen der Insel. Das „Strandhotel Seerose“ wurde um die Zeit gebaut und steht auch immer noch. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn ihr in einer unserer Unterkünfte untergekommen seid, denn zu den Usedomer Heringswochen, findet in dem Hotel die Heringsgala statt.

Kölpinsee Koserow
Der Küstenwald bietet immer eine märchenhafte Kulisse.

Stubbenfelde ist vor allem für seinen Campingplatz bekannt und für den Teufelsberg, um den sich viele Sagen und Geschichten ranken. Die Landschaft des Ortes wird von Hügeln und dem wunderschönen Küstenwald geprägt, in dem ich mit am liebsten spazieren und wandern gehe.

Das Seebad Loddin bietet Entspannung, egal in welchem Ort ihr euch befindet. Die richtigen Unterkunft findet ihr natürlich wie immer auf unserer Seite. Als kleine Restaurantempfehlung lege ich euch das „Waterblick“ in Loddin ans Herz. Mit einem Blick aus Achterwasser, schmeckt das Essen noch Mal mehr.
Hinter dem Restaurant befindet sich übrigens der fast nördlichste Weinberg Deutschlands.
Und für Alle die ihre Lieblingsvierbeiner mit in den Urlaub nehmen wollen, ist der Strand zwischen Kölpinsee und Stubbenfelde ideal, da sich dort gleich zwei Hundestrände befinden, auf denen sich Hund und Besitzer pudelwohl fühlen.

Ich hoffe ihr seid alle wohlauf und die Ausmaße der Corona-Krise beeinträchtigt euch nicht mehr allzu sehr. Meine Sehnsucht nach der Insel ist schon wieder sehr groß. Hoffentlich habt ihr die Möglichkeit einen tollen Urlaub dort zu verbringen. Schickt mir eure Fotos aus dem Urlaub, egal ob Usedom oder nicht und lasst mich wissen, was ihr an eurem Urlaub am meisten schätzt.

Bleibt gespannt auf den nächsten Artikel.

Eure Laura

Familienparadies Trassenheide

Hallo ihr Lieben

Es ist etwas her, dass ich euch neues von meiner Lieblingsinsel erzähl habe. Nun, das Warten hat ein Ende.
Heute stelle ich euch ein weiteres bedeutendes Seebad auf Usedom vor: Trassenheide.

Konzertmuschel Trassenheide
Die Konzertmuschel wurde sanft in die Landschaft integriert.

Oftmals leider unbeachtet, ist der kleine Ort zwischen Zinnowitz und Karlshagen ein wahres Juwel. Vor Allem für Familien. Schon ab dem Ortsschild wird man von dem Ferienfuchs Fiete begrüßt, dem Maskottchen von Trassenheide. Er begleitet einen durch den Ort und zeigt, was es Alles zu sehen gibt.
Wir fangen bei der Strandpromenade an. Die Sanierung ist noch gar nicht so lange her und das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Viel Platz, viele Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum Sonnenbaden und -genießen ein. Trassenheide ist einer der sonnenreichsten Orte auf Usedom, durchschnittlich 2.014 Sonnenstunden könnt ihr im Jahr hier erleben.

Promenade
Mit musikalischer Unterstützung wurde die Promenade noch gemütlicher.

Rund um die Strandpromenade herum, befinden sich kleine Lädchen und Restarants. In einem von ihnen gibt es sehr leckeren Sanddornglühwein, der allerdings für 4,20€ (zum Mitnehmen) sehr teuer ist. Aber mit einem heißen Glühwein in der Hand am Strand spazieren und den  frischen Wind übers Gesicht streifen lassen, ist ein absolut herrliches Gefühl. Daher sind ach der Herbst und der Frühling meine absoluten Lieblingsjahreszeiten an der Ostsee. Der Tourismus ist etwas abgeflaut, die Natur verändert sich, es kehrt Ruhe ein.

 

Promenade
Familie ist, was zählt- besonders hier in Trassenheide.

Für die unter euch, die den Trubel lieben und mit den Kindern unterwegs sind, ist Trassenheide der perfekte Urlaubsort. Zahlreiche Aktivitäten, Ausstellungen und Abenteuer warten auf euch und eure Kleinen. Da gibt es zum Beispiel Europas größte Schmetterlingsfarm, die „Welt aus Sand“, einen Naturlehrpfad, einen Reit- und Freizeithof, einen Sportstrand und auch Hundestrände für unsere Vierbeiner. Das war natürlich noch nicht Alles, ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen. Am Besten ihr sucht euch gleich eine tolle Ferienwohnung oder -haus bei uns, für euren nächsten Urlaub. Der Strand von Trassenheide hat zudem einen großen Flachwasserbereich und wurde als „Lifeguarded Beach“ mit dem roten Banner verifiziert. Wohl gemerkt als einziger Strand auf Usedom. Perfekt also um die Kinder in Ruhe im Wasser planschen zu lassen und nebenbei etwas zu lesen oder einfach in der Sonne zu dösen.

Rund um Trassenheide gibt es viele Wander- und Fahrradrouten, die wir euch bald noch präsentieren werden.
Allgemein ist die ganze Insel ideal für Sportbegeisterte und es gibt eine tolle App, die wir euch dabei mit präsentieren werden.
Bleibt gespannt, es geht bald wieder weiter, ich freue mich sehr euch wieder berichten zu können.
In der Hoffnung, dass ihr alle gesund seid und es auch bleibt,

Eure Laura

Zempin, Hafen am Achterwasser

Seebad Zempin-klein aber fein

Hallo ihr Lieben

Wie ihr ja schon aus meinem Beitrag über Koserow wisst, befindet sich der Ort an der schmalsten Stelle Usedoms. Genau daneben, befindet sich das kleinste Seebad Usedoms: Zempin. Mit gerade Mal 940 Einwohner und einer Fläche von 3,12 km² wird der Ort meist von vielen übersehen. Dabei bietet er viel mehr, als man erahnt.

Zempin gehört zu den Bernsteinbädern, daher ist es hier möglich, mit viel Geduld, das ein oder andere Schmuckstück zu finden. Für Aktivurlauber und Erholungssuchenende zugleich, ist Zempin der perfekte Urlaubsort. Auf dem 9 km langem Naturlehrpfad erfahrt ihr Alles über die Geschichte des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Wenn ihr Glück und ein gutes Auge habt, könnt ihr sogar kleine wilde Orchideenwälder erblicken.
Der Dorfplatz von Zempin befindet sich am Achterwasser, denn wie bei manch anderen Seebädern, begann die Geschichte des Ortes nicht an der Ostsee. Noch heute könnt ihr viele Überbleibsel aus dieser Zeit begutachtetn. Besonders im ehemaligen Schulhaus von Zempin, das „Uns olle Schaul“. Heute befindet sich darin eine Fischereiausstellung und ein liebevoll nachgestaltetes Kolonialwarengeschäft mit originalgetreuem Mobiliar von 1928. Direkt neben dem Kurplatz befindet sich der Fischerstrand. Wenn ihr früh genug aufsteht, könnt ihr die Fischer beim fangen beobachten und später den frischen Fisch auf dem Teller genießen. Zum Beispiel in einer der vielen Salzhütten am Strand oder im „Inselhof Vineta“.

Eine Seebrücke in Zempin gab es zwar, die wurde aber, nachdem sie 1933 erbaut wurde, während des zweiten Weltkrieges wieder zerstört. Auch wurden um 1945 rum, zwischen Zinnowitz und Zempin, drei Abschusseinrichtungen der „V1“-Rakete eingerichtet. Sie dienten zur weiteren Erprobung der Waffe, jedoch wurden Alle Beweise und ähnliches dafür, nach dem zweiten Weltkrieg vernichtet.
Als Urgestein und große Berühmtheit, lebte und starb der berühmte Maler Otto Niemeyer-Holstein in Zempin bzw. Lüttenort. Heute befindet sich in seinem ehemaligen Wohnhaus und Atelier ein Museum, in dem ihr seine Werke in wechselnden Ausstellungen bewundern könnt. Ich weiß noch ganz genau, als ich das erste Mal durch die Räume gegangen bin. Da fiel mein Blick auf eines seiner Werke: „Winter- Usedomer Strand“. Und ich erkannte es sofort wieder. Denn bei meinen Eltern zu Hause hing eben genau dieses Bild und ich saß als kleines Kind immer davor und konnte dieses Bild spüren. Ich konnte die Wellen spüren, die salzig kalte Luft riechen und den Sand unter meinen Füßen spüren. Mit diesem Bild begann meine eigentliche Faszination für Usedom. Umso schöner war es natürlich, als ich herausfand, dass es von Otto Niemeyer-Holstein stammte.

Zempin ist zwar flächenmäßig sehr klein und wenn man hindurchfährt, nicht wirklich auffällig. Aber hinter den Reetdachhäusern und der Natur, steckt sehr viel Geschichte und Ursprung. Ein Urlaub hier lege ich euch unbedingt ans Herz. Bei uns findet ihr die ideale Ferienwohnung oder Ferienhaus, aber auch wenn ihr nicht direkt in Zempin wohnt, dann müsst ihr unbedingt den Ort besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Bleibt wie immer gespannt ihr Lieben, ich hoffe euch geht es gut und ihr könnt den Sommer und bald auch die Ferien genießen. Am Besten natürlich auf Usedom!
Wir sehen uns.

Eure Laura

 

Sandburg FeWos

Sandburg Ferienwohnungen

Hallo ihr Lieben

Heute ist es endlich soweit! Die Erste unserer Vermieter wird heute vorgestellt: Sandra Blankenburg. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, euch von ihr zu erzählen und natürlich auch erstmal Sandra persönlich kennen zulernen.
Den ersten Kontakt, den ich mit ihr hatte, waren ihre Ferienwohnungen und ihr Ferienhaus in Heringsdorf. Für beides gibt es täglich haufenweise Anfragen. Kein Wunder, denn die vier Wohnungen und das Haus sind mit so viel Liebe und Wärme eingerichtet, dass sich jeder sofort wie zu Hause fühlt. Und so wie ihre Unterkünfte eingerichtet sind, ist auch Sandra einer der herzlichsten Menschen, denen ich jemals begegnet bin.
Schon vor unserem Treffen hatten wir ein langes Telefonat miteinander. Sie war mir sofort sympatisch und ich konnte es kaum erwarten, nach Heringsdorf zu fahren.
Dank Sandra konnten Adrian und ich eine Woche auf Usedom verbringen und euch mit neuen Bildern und Videos versorgen. Wir kamen in ihrer Ferienwohnung „Ursel“ unter. Ein Traum. Die Wohnung bietet Platz für zwei Personen und einem Kleinkind bis drei Jahren. Auch wenn es „nur“ eine Einraumwohnung ist, so hat man Alles, was man braucht. Sogar eine große Auswahl an Büchern, die sich über die Jahre angesammelt haben und immer Mal wieder die Wohnung wechseln.
Als wir Sandra endlich treffen, fühlt es sich so an, als würden wir eine alte Bekannte wiedersehen. Wir quatschen über dies und jenes und dann zeigt Sandra uns auch gleich ihre anderen Wohnungen. Das sind „Christa“, eine wunderschöne Erdgeschoss-Wohnung für bis zu fünf Personen mit dem schönsten Boden, den ich bisher gesehen habe. Dann gibt es noch die „Hanni“, auch eine Wohnung für bis zu fünf Personen im Erd- und Obergeschoss. „Lotti“ ist wieder eine Wohnung für zwei Personen plus Kleinkind, mit einer herrlichen Fensterfront im Schlafzimmer. Und zum Abschluss geht es in das Reetdachhaus „Gerdi“. Ungefähr acht Personen finden hier Platz und können es sich gut gehen lassen. Sogar einen Kamin und einen großen Balkon gibt es in dem Haus.
Alle Wohnungen und das Haus teilen sich einen wunderhübschen Garten mit vielen verschiedenen Sitzmöglichkeit und einer kleinen Katze namens „Tilda“, die ab und zu mal vorbei schaut und sich gerne streicheln lässt.

Sandras Mann hat eine eigene Baufirma. Sehr zum Vorteil natürlich, wenn man Ferienunterkünfte vermietet. Das Grundstück gehörte früher schon Sandras Eltern und nach der Übernahme investierten Sandra und ihr Mann viel Zeit, Geld und Liebe in den Umbau des Grundstücks. Vieles in den Wohnungen ist selbst gebaut, zum Beispiel gibt es in der „Gerdi“ ein Schlafzimmer im Erdgeschoss, wo hauptsächlich mit Holz gearbeitet wurde. Das Bett, der Schrank, der Boden. Alles aus Holz und selbst gebaut. Der Geruch von Holz, frischer Bettwäsche und Seeluft schlägt einem gleich in die Nase.
Die Namen der Wohnungen sind nicht sehr typisch für die Ostsee. Das war aber auch nicht Sandras Absicht. Jeder Name hat für sie eine persönliche Bedeutung, denn jeder Name steht für eine Frau in ihrem Leben, denen sie nun diese Ferienwohnungen widmet. Das Haus „Gerdi“ trägt den Namen ihrer Mutter, eine sehr süße Hommage wie ich finde.
Wenn ihr (hoffentlich) mal wieder in Heringsdorf seid, dann müsst ihr unbedingt in einer von Sandras Wohnungen unterkommen! Die findet ihr natürlich auf unserer Seite oder auf Sandras eigener Website für ihre Wohnungen. Solltet ihr noch Fragen haben, scheut euch nicht, Sandra oder mich anzusprechen. Wir beide lieben es, Kontakt mit unseren Mietern aufzunehmen und sind jederzeit für euch da.

Ich hoffe, dass euch die erste Vermietervorstellung gefallen hat, falls nicht, dann lasst mich wissen, was euch gefehlt hat oder ihr gerne ändern würdet. Ich freue mich über jeden Kommentar!

Bleibt gespannt darauf, was als nächstes kommt.

Eure Laura

 

Strand Ückeritz

Alte Seele Ückeritz

Hallo ihr Lieben

Von Bansin geht es heute weiter nach Ückeritz. Wir haben die Kaiserbäder verlassen und befinden uns nun im Bereich der Bernsteinbäder, zu denen Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz gehören. Hier finden wir sehr viel schöne Landschaft, Natur, Geschichte und uriges Ambiente.

Ückeritz ist das waldreichste Seebad auf Usedom. Und genau so fühlt es sich auch an. Der Weg von der Bundesstraße zum Strand ist gesäumt von Wald auf beiden Seiten und auf einmal steht man schon auf der Strandpromenade, wo sich viele hübsche Schwedenhäuser in rot und blau befinden. Direkt vor dem Strandzugang befindet sich ein ganz kleines Dörfchen, bestehend aus diesen Häusern, in denen auch ihr einen wundervollen Urlaub verbringen könnt. Von dort seid ihr in einer Minute am Strand, wo sich ein großer Spielplatz, umgeben von Dünen befindet. Dort können sich die Kinder austoben und die Eltern können einen wundervollen Blick auf die Ostsee genießen. Direkt daneben gibt es zwei Restaurants, die sich in die Steilküste reinschmiegen und sowohl mit leckerem Essen, als auch mit einem fantastischen Ausblick locken. In einem der Restaurants gibt es übrigens ein „Brathering all you can eat“, der Rekord liegt bei 27 Stück. Wahnsinn!

Aber Ückeritz bietet noch viel mehr als nur das. Weiter auf der Strandpromenade, Richtung Bansin, erstreckt sich über fünf Kilometer ein riesiger Campingplatz. Um den Platz herum hat sich mit der Zeit eine eigene kleine Camping „City“ etabliert. Kleine Buden mit Souvenirs und Essen versorgen alle Besucher. Auch eine Minigolfanlage gibt es hier. Mein absoluter Favorit an Restaurants am Strand von Ückeritz, ist das Bistro Strandoase. Hier wird vor euren Augen Alles frisch zubereitet und neben den üblichen Gerichten, gibt es auch exotisches zum ausprobieren.

Ursprünglich war Ückeritz gar kein Strandort, sondern ein kleines Fischerdorf am Achterwasser. Noch heute kann man ein paar Überbleibsel bestaunen. Urkundlich wurde der Ort das erste Mal am 15. März 1270 erwähnt. An der B111 steht außerdem die älteste Eiche Usedoms.
Angekommen am Achterwasser steht mein Lieblingscafé: das Café Knatter. Von innen und von der Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf´s Wasser und das Essen ist fantastisch. Direkt neben dem Café befindet sich eine Kite- und Surfschule. Vor vielen Jahren habe auch ich hier Windsurfen gelernt. Eine tolle Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. Wer mehr Lust auf Segeln hat, der kommt auch hier nicht zu kurz. Zwei Häfen bieten genug Platz für kleine Boote und natürlich auch zum Angeln. Fährt man ein Stück weiter am Achterwasser, befindet sich auf der rechten Seite der Laden „Hus & Hoff. Ein Einrichtungsladen für Drinnen und Draußen mit außergewöhnlichen Stücken, wovon ich bei jedem Besuch den Laden hätte leer kaufen können.

Von hier aus erreicht man künstlich angelegte Angelteiche. Von meinem Vater und meinem Bruder werden sie auch ganz liebevoll „Forellenpuff“ genannt, denn hier beißt auf jeden Fall immer etwas an.

Wer mehr auf Action und Abenteuer steht, kann sich im Kletterwald in Neu Pudgala austoben. Auch ich war schon drei- bis viermal hier. Er hat eine angenehme Größe und verschiedene Schwierigkeitsgrade, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Ihr seht schon, Ückeritz ist sehr vielfältig. Da muss man sich schon viel Zeit nehmen, um alles zu sehen und zu erleben. Wir bieten euch dafür die passenden Unterkünfte, schaut einfach mal vorbei bei uns.
Neben Koserow ist Ückeritz eines meiner absoluten Favoriten und ich lege euch ans Herz, unbedingt mal in dem vielfältigen Örtchen vorbei zu schauen.

Als nächstes werde ich euch unsere erste Vermieterin vorstellen. Sie hat Adrian und mir eine wundervolle Unterkunft in Heringsdorf gestellt und ist eine der herzlichsten Personen, die ich jemals kennengelernt habe.
Bleibt gespannt!

Eure Laura

Hundestrand Bansin

Bansin- die dritte Perle

Hallo ihr Lieben

Heute widmen wir uns dem dritten der drei Kaiserbäder: Bansin.
In meinem Job, bei Usedom24, habe ich oftmals das Gefühl gehabt, dass Bansin meist unbeachtet bleibt und vielen nur Ahlbeck und Heringsdorf bekannt sind.
Dabei ist der Ort die am schönsten schimmernde Perle, aufgereiht an dem langen breiten Sandstrand Usedoms.

Wir sind von Heringsdorf am Strand Richtung Bansin los gelaufen. Das aller erste Highlight war auf jeden Fall der Hundestrand. Ich habe noch nie so viele glückliche Hunde auf einem Fleck gesehen. Der Anblick war wie Balsam für die Seele. Bansin ist für Hundebesitzer und -liebhaber auf jeden Fall das ideale Urlaubsziel!
Die Seebrücke sieht man schon von weiten, auch wenn Sie bei starkem Wellengang etwas unterzugehen scheint. Dennoch bietet sie einem einen  fantastischen Ausblick auf den Ort. Die herrlichen Villen und Häuser reihen sich dicht nebeneinander und fügen sich perfekt in die Landschaft mit ein. Hier trifft Natur auf Kultur. Bansin könnte auch gut der Drehort für einen Ostseetatort oder einen Liebesfilm sein. Der Ort ist überschaubar aber trotzdem ist genug los für einen Familienurlaub. Besonders auf der Seestraße. Hier reihen sich Hotels, kleine Geschäfte und gemütliche Restaurants aneinander. Man könnte meinen, dass Bansin nur aus dieser Straße besteht. Aber drum herum ist noch viel mehr los, als es auf den ersten Blick scheint. Zum Beispiel gibt es einen kleinen Tropenzoo, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Es gibt viele außergewöhnliche Tiere und Pflanzen zu sehen, ab er auch kuschelige regionale Fellknäule erfreuen Groß und Klein.

Bansin erhielt übrigens als erstes deutsches Seebad die „Freibad-Erlaubnis“ 1923. Noch heute kann man an der Strandpromenade die urigen Umkleidewagen erblicken, die wie Zirkuswagen neben der Konzertmuschel von Bansin stehen. Auch Berühmtheiten hatten hier ihren Ursprung. Der Schriftsteller und Begründer der „Gruppe 47“, Hans Werner Richter wuchs in Bansin auf. Zu seinen Ehren wurde im ehemaligen Feuerwehrspritzenhaus eine Gedenkstätte eingerichtet.

Rund um Bansin herum befindet sich ein Paradies für Naturfreunde. Egal in welche Richtung man aus Bansin heraus läuft, man steht sofort in der Natur. Richtung Ückeritz erstreckt sich der „Langenberg“ majestätisch aus der Landschaft heraus. Um Bansin herum befinden sich die drei Örtchen Sellin, Alt-Sallenthin und Neu-Sallenthin, in denen es noch viele niedliche Reetdachhäuser gibt und wunderschöne Quartiere für einen ruhigen Urlaub, die ihr selbstverständlich bei uns buchen könnt.
Umgeben von vielen kleineren und größeren Seen ist Bansin ein sehr rad- und wanderfreundlicher Ort. Man entdeckt immer wieder etwas Neues!

Ich hoffe auch ihr besucht Bansin sobald wie möglich, es lohnt sich auf jeden Fall!
Übrigens haben wir natürlich auch wieder Fischbrötchen gegessen, bei „Molle`s Fisch und mehr“. Ein sehr uriger kleiner Imbiss mit nettem Personal und die Fischbrötchen haben auch wirklich sehr gut geschmeckt!

Bald gibt es wieder einen neuen Beitrag, diesmal über Ückeritz.

Bleibt gespannt!

Eure Laura

 

 

Schifffahrt zur Insel „Greifswalder Oie“

Alle Usedom-Besucher lieben Wasser! Zusammen mit dem schönen, feinsandigen Strand und den zahlreichen Sonnenstunden ist das die Motivation schlechthin, die sich kaum noch toppen lässt.

Dennoch – wer mehr Wasser und weniger Land braucht, der kann über einen Schiffsausflug nachdenken. So auch wir. Schnell waren die Möglichkeiten ausgelotet – es gab nicht viele. Aber das Richtige war dabei – eine Tagestour zur Naturschutzinsel Greifswalder Oie (sprich: oi). Dies ist niederdeutsch und bedeutet schlicht ‚kleine Insel‘.

So fuhren uns unsere Räder früh von Karlshagen nach Peenemünde, dem Ablegehafen. Um 9:45 ging es, nach vorherigem Online-Kartenkauf, mit ca. 30 Gleichgesinnten los. Dank des sonnigen Wetters waren natürlich die Oberdeck- und sonstigen ‚oben-ohne‘-Plätze schnell belegt.

Die Route führt mehrfach in der Woche den Peenestrom herunter, über den Festlandhafen Freest, „schräg gegenüber“ von Peenemünde, mit 8 Knoten in 90 Minuten direkt zur Insel. Unterwegs versorgte uns der Kapitän, Chef der 2köpfigen Besatzung, mit zahlreichen Informationen über Natur, Sehenswürdigkeiten, Geschichte und scheinbar alles sonstige Wissenswerte.

Von Schafen beweidete halboffene Flächen

Nach vielen Jahren landwirtschaftlicher Nutzung wurde die Insel von 1936 bis 1990 militärisch genutzt. Zuerst von der Heeresversuchsanstalt, die von hier sogar testweise A4-Raketen abgefeuerte, als in der Anstalt auf dem Festland die Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben waren. Später machte sich die NVA hier breit, die einen Aufklärungsposten für das in Peenemünde stationierte Jagdgeschwader betrieb. Noch älter, und auch durchgehend, ist jedoch die Geschichte als Leuchtturmstation. Dieser ist zwar längst elektrisch betrieben und bedarf nicht mehr des Aufziehens per Gewichten wie bei der Kuckucksuhr, und auch die Petroleumlampe ist längst abgelöst. Der letzte Maschinist verließ 1974 die Insel; die Anlage wird seit dem vom Wasser- und Schifffahrtsamt Greifswald fernüberwacht.

Biologische Station „Walter Banzhaf“
Biologische Station „Walter Banzhaf“

Seit 1993 ist die Insel als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Um dessen Belange kümmert sich die Station des Vereins Jordsand. Neben Landschaftspflegearbeiten und Betreuung der animalischen Rasenmäher („rauhwollige pommersche Landschafe“) wird hier auch eine Beringungsstation für Vögel betrieben. Dazu werden die Fangnetze stündlich geleert, die Vögel in weniger als einer Minute verzeichnet und beringt, und wieder freigelassen. Nur 0,003% schon beringte Vögel werden gefangen und deren Position gemeldet! Umso wichtiger ist es für die Beringstationen und die Wissenschaft, den Weg ihrer Schützlinge nachzuverfolgen. Leider war die Saison fast vorbei, so dass wir diesen Vorgang nicht selbst beobachten konnten, sondern uns auf Schilderungen verlassen mussten.

All dies wurde uns von einer jungen Frau, die ihr FÖJ hier mit einer Handvoll Gleichgesinnter verbringt, während einer kleinen Führung erläutert. Obwohl wir uns für eine Ausfahrt mit verlängertem 3stündigem Landgang entschieden hatten, war die Zeit sehr kurzweilig, obwohl es eigentlich nur einen 1,5 km langen Weg über die Insel vom Hafen bis zum Leuchtturm gibt. Aber Fragen zu den Lebensbedingungen, von Trinkwasser und Stromgewinnung bis zur Verpflegung, füllten die Führung aus. Das wäre was für mich: hier gibt es keine Stechmücken, weil der Abstand zum Festland zu groß ist, und die Mücken nicht überfliegen können.

Neben einem buchstäblichen Höhepunkt, dem Erklimmen der Aussichtsplattform des Leuchtturms, waren  Ruhe und Vogelvielfalt sehr inspirierend. Auch die Seenotrettung betreibt einen Stützpunkt in Hafennähe, und könnte mit einem leistungsfähigen Boot schnell bei in Not geratenen Schiffen und Booten sein.

Nach gut sechs Stunden Fahrt und viel ermüdend guter Luft kamen wir also wieder gut gelaunt in Peenemünde an, und gönnten uns zunächst ein Eis, das wir in der Nähe unseres Schiffes genossen. Mit Verwunderung beobachteten wir, dass unser Kapitän das Poloshirt abgelegt und seine Seemannsuniform angezogen hatte. Auch kam ein zweiter Uniformierter dazu, der einen Blumenkranz trug: Die Reederei bietet nämlich auch Seebestattungen an, was uns schon ein wenig nachdenklich stimmte. Also war für die Besatzung noch kein Feierabend.

Gastbeitrag von Veiko G.

 

Titelfoto: Von Unukorno – Eigenes Werk, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52162600, Leuchtturm: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Unukorno,
Biologische Station: Von Assenmacher – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16302483

Seebrücke Ahlbeck, USedom

Ausflug nach Ahlbeck

Hallo ihr Lieben

Ich grüße euch ganz herzlich aus Heringsdorf! Wir sind gestern Abend in unserer Ferienwohnung „Ursel“ eingekehrt und fühlen uns pudelwohl.
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der sonnigen Terrasse, sind wir gleich los nach Ahlbeck. Ich hatte schon länger einen Artikel über das zweite der drei Kaiserbäder geplant, brauchte aber noch etwas Fotomaterial.
Am Strand, bei herrlichstem Wetter, sind Adrian und ich los spaziert und schon nach kurzer  Zeit standen wir auf der berühmten Seebrücke von Ahlbeck. Sie ist berühmt, weil Sie erstens die älteste Seebrücke in ganz Deutschland ist und weil Sie schon oft als Filmkulisse diente. Sogar Loriot drehte hier seinen Film „Pappa ante portas“, wofür er die Seebrücke weiß streichen lies.
Direkt am Beginn der Seebrücke, befindet sich eine historische Jugendstiluhr, die 1911 von einem Kurgast gespendet wurde. Weiter auf der schönen Strandpromenade, bringt einem ein Gebäude nach dem anderen zum Schwärmen. Angefangen natürlich beim Hotel „Ahlbecker Hof“. Dieses große Haus im Bäderarchitektur-Stil ist einfach wunderschön. Genauso wie das „Schloß Hohenzollern“, in dem ihr bei uns tolle Wohnungen findet!
Weiter durch die hübschen Straßen Ahlbecks, erblickt man auf einmal eine etwas unscheinbare, aber trotzdem große Kirche, die von einem ganz kleinen Park umgeben wird. Allgemein bin ich kein großer Fan von Kirchen, da sie auf mich immer sehr bedrohlich und düster wirken, aber diese Kirche fügt sich perfekt in den Ort ein. Aufgrund von Corona, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, aber die Kirchgemeinde veranstaltet Gottesdienste im Freien.

Ein weiteres historisches Gebäude ist das älteste Haus von Ahlbeck, in dem sich seit 2004 der Maler und Grafiker Volker Köpp eine hübsche Galerie aufgebaut hat. Auf der kleinen Talstraße mitten im Ort, steht das kleine hübsche Reetdachhäuschen. Davor befindet sich ein kleiner idyllischer Garten, in dem eine beeindruckende Statue steht.

Ahlbeck liegt zu dem direkt an der Grenze zu Polen, schon von der Heringsdorfer Seebrücke aus, kann man die Gebäude und Werftkräne von Swinemünde erblicken. Als Polen noch zum Deutschen Reich gehörte, zählte Swinemünde mit zu den Kaiserbädern Usedoms, da dort noch vor Ahlbeck und Heringsdorf, der Badebetrieb eröffnet wurde.
Wer sich mehr für Erholung und Spa interessiert, ist hier genau richtig: Die Ostseetherme ist auf jeden Fall ein oder sogar zwei Besuche wert. Groß und Klein kommen hier auf ihre Kosten und können Allen Stress und Ärger vergessen.

Ahlbeck ist der perfekte Urlaubsort für Familien und Geschichtsinteressierte.  Es gibt sehr viel zu sehen und zu erleben. Und sehr viel zu Essen! Wir haben super köstliche Fischbrötchen in der „Milchbar Ahlbeck“ gegessen. Ja! Der Name trügt etwas, zumindest vom Äußeren her. Aber die Fischbrötchen sind der Wahnsinn! Fast so gut, wie die in Koserow. Damit verabschiede ich mich für heute von euch und wünsche euch einen tollen Tag!

Bald gibt es wieder einen neuen Beitrag, lasst euch überraschen!

Eure Laura