Lauras Blog – mein Usedom!

Urlaub: Erholung, Vergnügen, Erlebnis, Abenteuer. All das und noch viel mehr ist es, was die beste Zeit im Jahr ausmacht. Dem Alltag entfliehen, Stress und Hektik hinter sich lassen und einfach die Seele baumeln lassen. Für jeden sieht ein Urlaub anders aus, doch nicht überall ist auch für jeden was dabei. Der eine möchte den ganzen Tag in der Sonne liegen, der nächste die Umgebung erkunden und andere suchen eine Möglichkeit zum auspowern.

Doch wo lassen sich alle Wünsche vereinbaren und dazu noch zu einem günstigen Preis in einem gewohnten Umfeld?
Natürlich auf Usedom!
Seit 10 Jahren fahre ich jedes Jahr mindestens zweimal auf meine Lieblingsinsel. Dank meiner Eltern, die sich damals eine hübsche Ferienwohnung in Koserow kauften, durfte ich den wunderbaren Charme der Insel genießen. Jedes Jahr aufs Neue, denn es gibt so viel zu sehen. Selbst nach 10 Jahren habe ich noch nicht alle Ecken und Winkel von Usedom erkunden können. Am liebsten wäre mir natürlich ein eigenes kleines Haus, direkt am Strand. Jeden Morgen aufwachen und die weiche, salzige Luft einatmen, den Wellen zuhören und die Möwen beobachten. Es ist der perfekte Ort um sich selbst wieder etwas näher zu kommen und neue Kraft und Energie zu tanken.
Dank meines neuen Arbeitgebers, Usedom24.net, habe ich nun die Möglichkeit, meine tiefe Liebe und Verbundenheit zur Insel Usedom zu teilen und euch die Insel von zu Hause aus näher zu bringen.
Begleitet mich auf meiner Reise auf der Insel, bei der ich euch zeige und erzähle, warum Usedom für jedermann das perfekte Urlaubsziel ist. Als Besonderheit werde ich natürlich auch viele verschiedene Unterkünfte und deren Besitzer vorstellen, denn hinter jeder Ferienwohnung auf Usedom, jedem Ferienhaus, jedem kleinsten Detail stecken harte Arbeit, viel Liebe und außergewöhnliche Geschichten, wodurch es uns möglich wird, die besten Zeiten des Lebens in einer entspannten und wohltuenden Atmosphäre zu verbringen.
Ich freue mich sehr darauf, mit euch diese Reise anzutreten und bin für jedes Feedback offen. Habt ihr Anmerkungen zu einem meiner Beiträge? Dann schreibt einen Kommentar! Habt ihr Fragen zu meiner Lieblingsinsel Usedom? Dann klickt auf diesen Link für das Kontaktformular!
Kommt an Board und genießt die Fahrt!

Eure Laura

 

 

Ich beginne meine Usedom-Reise im Ostseebad Koserow!
Hier geht's los...

 

Die neue Peene-Brücke

Hallo ihr Lieben

Es gibt Neuigkeiten von unserer Lieblingsinsel. Diejenigen unter euch, die aus Wolgast und Umgebung kommen oder dort wohnen, hätten wahrscheinlich gar nicht mehr damit gerechnet.
Die Rede ist von der Penne-Brücke, die Wolgast mit der Insel Usedom verbinden soll. Klingt harmlos, ist aber ein Projekt, welches bereits seit 30 Jahren geplant wurde. 30 Jahre! Das ist eine wirklich sehr lange Zeit für die Planung und Umsetzung einer Brücke, zumindest in der heutigen Zeit. Aber die Hauptsache ist, dass der Bau nun so gut wie bestätigt ist.
Letzte Woche gab das Infrastrukturministerium in Schwerin bekannt, dass nun das Baurecht für die Ortsumfahrung Wolgast im Zuge der

B111 besteht. Die Kosten für das gesamte Vorhaben werden sich schätzungsweise auf 140 Millionen Euro belaufen, der Bau soll im Spätsommer diesen Jahres noch beginnen.
Der letzte Baustein, der noch fehlt, damit es wirklich losgehen kann, ist die Zustimmung des Bundes zu Beginn der Baumaßnahme und zur Einstellung des Borhabens in den Bundeshaushalt. Die Stimmen dafür sind bisher jedoch nur positiv und die Verantwortlichen sind optimistisch gestimmt.

Peene-Brücke Wolgast
So soll die Peene-Brücke in fünf Jahren aussehen.

Bereits in meinem Beitrag über den geplanten Swinetunnel in Swinemünde, habe ich erzählt, dass es auf Usedom oft zu vielen Staus kommt. Aufgrund des großen touristischen Verkehrsaufkommens, ist es für Alle Arbeitenden, besonders in den Ferien, oftmals schwierig Termine einzuhalten und durch den Verkehr zu gelangen. Der Bau der Brücke soll die Verbindung zwischen der A20 und allen touristischen Zielen auf Usedom verbessern und Wolgast verkehrlich entlasten. Vielleicht erinnert sich jemand von euch an den 42 Kilometer langen Stau im Oktober 2020, bevor die  Grenze zu Polen geschlossen wurde. Viele Menschen mussten an diesem Tag mehr als zehn Stunden zwischen Swinemünde und Wolgast im Auto verbringen.

Brücke Wolgast
Im Sommer geht es in Wolgast weder vor noch zurück.

Vorkommnisse wie diese soll es im Besten Falle auf keinen Fall mehr geben. Die Hoffnung auf eine Entspannung des Verkehrs ist groß und kann hoffentlich durch den Bau der Brücken in Swinemünde und in Wolgast eintreten. Zahlreiche Bürger jedoch glauben nicht daran, wie eine aktuelle Umfrage der Ostsee-Zeitung-Lokalredaktion ergab. Der Wolgaster Bürgermeister Stefan Weigler möchte hingegen das Großprojekt nutzen, um in Wolgast selbst weitere wichtige Vorhaben zu realisieren. Damit deutet er auf die Pläne für die Wolgaster Schlossinsel und den Museumshafen hin.
Der Baubeginn der Peene-Brücke erfolgt im August mit dem Ersatzneubau der Ziese-Brücke an der B111 in Wolgast. Das Baufeld dafür wurde schon diesen Februar vorbereitet, in den kommenden Tagen soll die Ausschreibung erfolgen. Der erste Schritt ist die Errichtung einer Behelfsbrücke, um die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie nur möglich zu halten. Anschließend erfolgt der Abriss der alten und der Bau der neuen Ziese-Brücke, welche im Frühjahr nächsten Jahres fertig sein soll. Die Ortsumfahrung selbst wird 6,8 Kilometer lang mit insgesamt sechs Brücken, zwei Regenrückenhaltebecken und mehrere Schutzwände. Auch ein neuer Radweg an der Kreisstraße 26 zwischen Ziemitz, Sauzin und Mahlzow auf Usedom und der Bau der „Neuen Bahnhofsstraße“ in Wolgast sollen im Zuge des Projektes mit erbaut werden.
Die Peene-Brücke an sich soll 1,4 Kilometer lang werden, eine Fahrspur auf jeder Seite, welche sich 42 Metern über dem Peenstrom befinden werden. Viele Wolgaster haben nicht mehr damit gerechnet, dass dieses Projekt überhaupt noch realisiert wird. Doch von nun an wird uns der Bau fünf Jahre lang begleiten, die Fertigstellung soll also 2026 erfolgen. Das klingt sehr surreal, 2026, aber die Zeit wird wie immer schneller vergehen als man denkt.

Was haltet ihr von dem Projekt und der geplanten Brücke? Wird sie der Insel und den Wolgastern die nötige Verkehrsentspannung bringen oder nicht? Eure Meinungen sind immer sehr willkommen, ich freue mich darauf, von euch zu hören.
Bis dahin bleibt gesund meine Lieben und vergesst nicht euch um euer perfektes Urlaubsziel auf Usedom zu kümmern. Schaut bei uns  vorbei!

Eure Laura

Die Kriegsgedenkstätte Golm

Hallo ihr Lieben

Heute erzähle ich euch von einem sehr beliebten und interessanten Ausflugsziel auf Usedom. In ihm steckt viel Geschichte, viel Leid und Trauer, aber auch Aufopferung und Mut. Es geht um den Golm bei Kamminke.
Mit 69 Metern Höhe ist er, neben dem Streckelsberg in Koserow, die höchste Erhebung auf Usedom. Der Name mag einem zuerst komisch und irgendwie etwas ulkig vorkommen, aber er kommt aus dem slawischen und bedeutet übersetzt so etwas wie Hügel. Also ziemlich naheliegend.
Die Geschichte des Golms und seiner 25 Hektar großen Umgebung ist eine traurige. Im und nach dem 2. WeltkriegGolm Gräber wurden über 23.000 Opfern in Massengräbern auf dem Golm bestattet. Die Zahl bleibt bis heute umstritten, da natürlich niemand damals genau Protokoll geführt hat wer und wie viele Tote es gab. Nach Beginn der Schlacht um Ostpreußen flüchteten viele Menschen vor der Roten Armee nach Swinemünde, welches jedoch von amerikanischen Luftwaffen derart bombardiert wurde, dass es eine Vielzahl an Todesopfern gab. Doch nicht nur Zivilisten wurden auf dem Golm begraben. Bereits vor dem Angriff diente die Umgebung als Soldatenfriedhof. Tapfere Kämpfer aus vielen Kriegen, von gesunkenen Kampfschiffen und Angehörige der Luftwaffe finden auf dem und um den Berg herum ihre letzte Ruhe. Insgesamt sind es zwischen 3.000 und 4.000 Gefallene.
Von allen Opfern sind bis heute lediglich 1.667 namentlich erwähnt und erfasst worden. Das Naturschutzdenkmal wurde nämlich erst nach 1990 mit viel Mühe so errichtet und gepflegt, wie es heute ist. Am 12. März 1992 wurde die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V. gegründet. Ihr Ziel war der Einsatz für Erhaltung und würdige Gestaltung des Friedhofs. Ein paar Jahre später übernahm der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Verantwortung und Aufgaben. Beide schafften es etwas sehr schreckliches und trauriges in Würde und Ruhe zu verwandeln. Das Denkmal ehrt all die Menschen, die für uns ihr Leben ließen.

Golm Kamminke
So viel Ruhe und Natur wie sonst nirgendwo.

Um den Golm herum könnt ihr eine herrliche Flora und Fauna erleben und genießen. Wanderfalken, Seeadler, Wespenbussarde und mehr Vogelarten könnt ihr hier beobachten. Da sind Vögel dabei, die ich bisher noch nie gesehen, geschweige denn von ihnen gehört habe. Besonders die diversen Blumen erfreuen mich immer wieder. Im Frühling ist es wundervoll auf dem Golm. Alles erwacht wieder zum Leben, die Vögel zwitschern von morgens bis abends und die Bäume werden grüner. Seid auf jeden Fall am 12. März immer mit dabei, wenn hier eine Gedenkveranstaltung stattfindet. Falls ihr zu einem anderen Zeitpunkt auf der Insel seid, dann geht unbedingt in die kleine Ausstellung auf dem Gelände und besucht gerne die Internationale

Uns lütt Hus
Der Blick aus dem Wohnzimmer des „Uns lütt Hus“

Jugendbegegnungsstätte in der ehemaligen Kamminker Dorfschule. In der Nähe haben wir auch gleich die perfekte Unterkunft für euch: „Uns lütt Hus“ bietet für zwei bis vier Personen viel Platz und Gemütlichkeit mit einer hübschen Terrasse. Buchen könnt ihr das heimelige Quartier natürlich bei uns. Schaut vorbei, wir haben viel Platz für euch!

Egal wo ihr Urlaub auf Usedom macht, der Golm und das kleine Fischerdorf Kamminke sind ein Besuch auf jeden Fall wert. Nehmt euch einen Tag Zeit und erkundet das Denkmal und seine Umgebung.
Wir hoffen, dass die Beschränkungen sobald wie möglich aufgehoben werden und wir alle wieder auf unsere Lieblingsinsel können. Bis dahin bleibt gesund und seid gespannt auf meinen nächsten Beitrag.

Eure Laura

Der Swinetunnel- Fluch oder Segen?

Hallo ihr Lieben

Es gibt Neuigkeiten von unserer Lieblingsinsel: Der geplante Bau des Swinetunnel wird nun endlich ausgeführt.
Zwischen Swinemünde und der Insel Wollin gab es bisher nur eine Möglichkeit zu pendeln: mit der Fähre. Aber nur für Passanten und nicht für Autos. Dies soll sich nun ändern.
Der Tunnel soll unter der Swine durchführen, mit einer Länge von insgesamt 1,8 km, wird er damit dann auch der längste seiner Art in Polen sein.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2022 gehen, sodass bereits ab Anfang 2023 die ersten Autos durch den Tunnel fahren können. Das ganze beläuft sich auf eine Summe von ca. 225 Millionen Euro. Der Großteil davon wurde mit EU-Fördermitteln bezahlt, den Rest von der Stadt Swinemünde.

Bauarbeiten Sinetunnel
Die ersten Bauarbeiten des Tunnels.

Um so ein Projekt überhaupt realisieren zu können, braucht man natürlich das richtige Werkzeug. Und das wurde aus China geliefert: eine Tunnelbohrmaschine, bestehend aus 129 einzelnen Maschinenkomponenten, die mit mehreren Schiffsladungen von China hierher transportiert wurden und danach noch zusammengebaut werden mussten.
Pro Minuten bewegt sich die Maschine sechs Zentimeter nach vorn. Gleichzeitig werden mehr als 12 Meter breite Betonringe verlegt. An einem Tag sind es insgesamt fünf bis sechs solcher Ringe, die am Ende das Fundament des Tunnels sind. In einem halben Jahr, also im September dieses Jahres, soll der Bohrer die Insel Wollin erreichen. Insgesamt befinden sich dann ca. 780 Betonringe unter der Erde.
Doch was bedeutet dieser enorme Aufwand für die Insel Usedom?
Bevor die Planung und Umsetzung des Tunnelbaus unterzeichnet wurde, erstellten Experten ein Gutachten über die Auswirkungen der Inselverbindung.

Swinetunnel
Der geplante Verlauf des Tunnels.

Darin wurden drei Szenarien beschrieben, die nach dem Fertigstellen des Tunnels eintreten könnten. Im Normalfall bzw. Szenario eins, dürften nur PKWs den Tunnel nutzen, um von A nach B zu kommen. So würde sich der hohe Touristenverkehr auf der Insel Usedom und der Insel Wollin mehr verteilen und die Bundesstraße 110 verkehrstechnisch entlasten. Die B110 führt, in Deutschland, von der Gemeinde Garz auf Usedom bis nach Rostock .Auf der polnischen Seite verläuft sie als 93 weiter bis nach Lunowo. Beide Straßen sind in der Hochsaison meist viel zu überlastet. Es kommt ständig zu Staus, Unfällen, Baustellen ect. und beeinträchtigt so das Verkehrsgeschehen auf Usedom immens.
Laut den Experten wird es in Zukunft auch ohne dem Swinetunnel zu einer Erhöhung des Gesamtverkehrs um ca. 13% kommen. Würde es mit dem Tunnel aber noch zu Szenarien zwei und drei kommen, sehen die Experten rot. Die beiden Szenarien beinhalten zum einen die Aufhebung der Begrenzung der zulässigen Fahrzeuggesamtmasse von 7,5 Tonnen. Dadurch würden sich die Straßen Usedoms und Polens mit noch größeren, schwereren und vor allem langsameren LKWs füllen. Da gebe es im Sommer kein vor und kein zurück mehr auf den Bundesstraßen. Wenn dann noch Szenario drei eintritt, die Modernisierung der B110, würde ich persönlich lieber mit dem Zug oder dem Fahrrad auf die Insel reisen wollen.

Swinetunnel- Modell
Ein Modell des fertigen Tunnels.

Natürlich gibt es viele verschiedene Meinungen dazu und niemand von uns kann wissen, was die Zukunft bringt. Doch wir sollten versuchen, das Verkehrsaufkommen auf Usedom nicht noch weiter auszureizen. Viele Arbeiter wären uns sehr dankbar dafür, besonders Taxifahrer, ÖPNV-Mitarbeiter und jegliche Notärzte. Ganz zu schweigen von der Natur die einer immer höher werdenden Kohlenstoffdioxid Belastung ausgesetzt ist. Wir wollen doch, dass unsere Insel so wundervoll und abwechslungsreich wie nur möglich bleibt.

Was haltet ihr von dem Bau des Swinetunnels und den verschiedenen Szenarien? Findet ihr es gut, dass der Tunnel eine angenehmere Verbindung zwischen Swinemünde und Wollin ist? Oder sollte man den Verkehr eindämmen? Ich freue mich über jeden anregenden Kommentar und jede Nachricht von euch!
Bleibt gespannt auf weitere Beiträge und Neuigkeiten von der Sonneninsel.

 

Eure Laura

Die Tauchgondel von Zinnowitz

Hallo ihr Lieben

heute möchte ich euch kurz über die Hauptattraktion von Zinnowitz berichten: die Tauchgondel.

Zinnowitz Tauchgondel
Die Tauchgondel am Ende der Seebrücke.

Wer sie zum ersten Mal am Ende der „Vineta“ Seebrücke erblickt, fragt sich bestimmt, was es mit diesem kleinen, gold-bläulich schimmernden Türmchen auf sich hat. Nun es zieht auf jeden Fall zauberhaft aus. Wenn ich einmal die nötigen Mittel  haben sollte, werde ich mir in mein Garten auch so ein wunderschönes Türmchen bauen. Vielleicht als Gartenhaus  oder einfach nur für das Gefühl, jeden Tag an der Ostsee zu sein. Das wäre wirklich toll!

Aber nun zurück zur Gondel: Sie war die erste Tauchgondel weltweit die in Betrieb genommen wurde. 2006 fand sie ihren Platz am Ende der Seebrücke in Zinnowitz. Seitdem ist sie ein beliebter Touristenmagnet und auf jeden Fall empfehlenswert.

Tauchgondel Zinnowitz
Und abgetaucht…

In rund vier Metern Tiefe könnte ihr je nach Wind und Wetter die Bewohner der Ostsee bestaunen. Mindestens sechs und maximal 24 Gäste finden in der Gondel Platz. Die Fahrt fängt mit einer Einführung in die Ökologie und die örtlichen Besonderheiten der Ostsee an. In anschaulichen 3D-Filmen werden den Zuschauern, mit Hilfe der Mitarbeiter, die Tier- und Pflanzenwelt je nach Jahreszeit näher gebracht.

Angetrieben von zwei starken Elektromotoren bewegt sich die Gondel senkrecht, wie ein Fahrstuhl hinab zum Grund des See. Also braucht ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr eventuell seekrank werden könntet. In der Gondel herrscht normale Luftdruck und ihr könnt euch frei bewegen. Auch Unterwasserkonzerte werden ab und zu in der Gondel gespielt, was für ein Vergnügen!
Nach dem die Tauchgondel in Zinnowitz sich sehr erfolgreich etablierte, wurden auch eine in Sellin (Insel Rügen) und eine im Ostseebad Grömitz und Zingst (Halbinsel fischland-Darß-Zingst) errichtet.
Für jede Familie und jeden Besucher des Ostseebades Zinnowitz ist die Tauchgondel auf jeden Fall ein Muss. Ihr bekommt eine eindrucksvolle Vorstellung, von all dem Leben, welches sich unter Wasser befindet. Das meiste davon bleibt uns Menschen meist verborgen, was sehr schade ist, da es viel zu sehen und zu lernen gibt.

Aufgrund der derzeitigen Situation bleibt die Tauchgondel leider geschlossen, so wie  Alle Attraktionen, Geschäfte, Hotels ect. auf der Insel Usedom. Es ist eine eine komische und stressige Zeit, aber ich freue mich dadurch um so mehr auf meinen nächsten Besuch auf der Insel. Wenn meine Zehen das erste Mal den weichen Sand berühren und der salzig-frische Wind meine Haare durcheinander wirbelt. Ich wünsche euch das Beste und natürlich viel Gesundheit meine Lieben.
Bleibt gespannt auf weitere Beiträge und vor allem, bleibt stark!

Eure Laura

Leerer Strand Sperrung Usedom Zinnowitz Corona

Seebad Zinnowitz

Hallo ihr Lieben

Zum Abschluss der Seebäder werde ich euch heute von Zinnowitz erzählen. Der Ort ist, neben Koserow, fest in meinem Herzen verankert, denn hier habe ich mit die schönsten Urlaube meiner „Jugendzeit“ verbracht. Natürlich war ich immer mit meinen Eltern ab und zu in unserer Ferienwohnung, aber zusätzlich war ich für fünf Jahre jeden Sommer zwei Wochen in Zinnowitz. Zusammen mit drei Freundinnen und einem großen Zelt, habe ich tolle Zeiten auf dem Campingplatz verbracht.

Aus einer kleinen Siedlung namens „Tzys“ (slawisch für Heu), entwickelte sich Zinnowitz zur drittgrößten Gemeinde Usedoms. Bereits 1993 wurde die Strandpromenade neu konzipiert und zu der schönsten auf der Insel. Sie ist ein Erlebnis für alle Sinne, mit 29 inspirierenden Holzskulpturen und wunderschönen Blumen, Büschen und Bäumen. Hier entlang zu spazieren ist sehr beruhigend und entspannend, für die Kleinen gibt es immer etwas zum drauf klettern und erkunden.
In bis zu acht Metern Tiefe könnt ihr die Ostsee und ihre Bewohner bestaunen. Die Tauchgondel befindet sich am Ende der Seebrücke „Vineta“. Genau auf der anderen Seite befindet sich das Liftcafé. 25 Meter über dem Meeresspiegel schmecken Café und Kuchen ganz anders. Und sowohl an der Gondel, als auch am Café befinden sich Fotoautomaten mit denen ihr tolle Schnappschüsse von euch und euren Liebsten machen könnt. Meine Freundinnen und ich haben aus jedem Jahr eine tolle Postkarte davon und verbinden damit viele schöne Tage.
Neben Heringsdorf gehe ich in Zinnowitz am liebsten shoppen. Hier gibt es Alles, sogar einen hübschen kleinen Rammschladen in dem kleine Schätze auf euch warten.
Die leckersten Fischbrötchen gibt es gleich an der Seebrücke bei „Zur Düne“, auch zu einem angenehmen Preis. In der „Fischkiste“ sind die Brötchen fast genauso lecker. Gleich daneben gibt es vorzügliches Eis, nämlich im „Backboot Café“. Da müsst ihr unbedingt hin.
Falls es mal regnen sollte, könnt ihr ins „Club Kino“ in Zinnowitz gehen. Dort laufen immer aktuelle Filme, nicht alle, aber die Besten meistens. Die zwei Kinosäle sind super süß, in einem von beiden gibt es sogar für jeden einen eigenen Sessel, in dem Filme schauen nochmal um einiges besser ist.

Seit 1997 finden jährlich die Vineta-Festspiele Open Air auf der Ostseebühne in Zinnowitz statt. Es gibt sogar eine Theaterakademie an der ca. 30 Schauspiel-Eleven studieren. An der Ostsee würde auch ich gerne studieren wollen.

Zum weiteren Vergnügen könnt ihr die Bernsteintherme besuchen, ein Schwimmbad für Groß und Klein mit Außenbecken, viel Ruhe und Entspannung. Schaut euch auch unbedingt die Kirche und das Heimatmuseum im Bahnhof von Zinnowitz an. Dort könnt ihr viel über die Geschichte von Zinnowitz und der Insel Usedom erfahren. Für Lauffaule und Familien mit kleinen Kindern, steht die Vineta-Bahn zur Verfügung, mit der ihr in Zinnowitz an jedem historischen Ort vorbei kommt. Wie zum Beispiel am ältesten Haus von Zinnowitz, dem Domänenhaus von 1756.
Von dort führt euch die Straße zur Halbinsel Gnitz, eine sehr aufregende Gegend auf Usedom. Denn hier wird tatsächlich noch Erdöl gefördert und die Landschaft ist atemberaubend. Aber dazu werde ich noch einen separaten Artikel verfassen, sonst würde ich hier nie fertig werden.

Schreibt mir mal, was ihr an Zinnowitz am Besten findet und warum, aus eurer Sicht, der Ort so ein großer Touristenmagnet ist. Auch anderer Anregungen, Ideen und vor Allem Kritik nehme ich sehr gerne an. Ich bin sehr stolz darauf, hier meine eignen Artikel verfassen zu können. Es hat mir schon in der Schule großen Spaß gemacht zu schreiben, besonders über Herzensangelegenheiten. Mein Ziel ist nicht damit berühmt zu werden oder ähnliches. Mir ist es wichtig die Insel jedem Einzelnen von euch so nah wie möglich zu bringen. Nicht nur die Seebäder die sowieso immer mehr Ansehen bekommen, sondern eben auch die Regionen, die noch nicht so publik sind. Denn dort ist es meistens am schönsten.
Bei der Gelegenheit möchte ich noch bekannt geben, dass ich mich an der Berufsakademie Sachsen für das duale Studium „Tourismuswirtschaft“ beworben habe. Als Praxispartner wird mich natürlich Usedom24 begleiten und leiten, in der Hoffnung, dass ich auch angenommen werde. Aber ich bin enorm dankbar für diese Chance und werde euch auf dem Laufenden halten.

Bleibt gesund meine Lieben, egal in welcher Hinsicht. Corona hat uns Allen einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht, das Jahr 2020 war sehr wild. Anders kann ich es gar nicht beschreiben. Doch bald bricht ein neues Jahr an, eine Chance für jeden von uns ruhiger, geordneter und positiver das Leben zu meistern.
Seid gespannt auf meine weiteren Artikel, ich freue mich auf euer Feedback.

Wir sehen uns.

Eure Laura

 

Yachthafen

Karlshagen

Hallo ihr Lieben

Nach Trassenheide geht es für uns weiter nördlich nach Karlshagen, auch hier wird die ganze Familie vom Ortsmaskottchen „Karlchen“ begleitet. Kinder stehen an oberster Stelle, denn hier und nur hier, gibt es eine Kinderkurdirektorin, die immer ein offenes Ohr für ihre jungen Gäste hat. Sie nimmt in Sprechstunden Wünsche und Anregungen der Kinder entgegen und sorgt mit ihrem Team „Kids für Kids“ für Spaß und Spannung. Zum Beispiel mit Kinderschminken, Schatzsuchen beim Hafenfest oder einer Minidisco. Bevor ihr euren wundervollen Urlaub in Karlshagen antretet, könnt ihr euch schon vorab online in der Kinderinfothek über Karlshagen und seine Angebote informieren.
Natürlich gibt es nicht nur für die Kinder etwas zu erleben. Für die Boot- und Segelfans unter euch gibt es im Yachthafen von Karlshagen, einer der größten Anlegeplätze der Insel, die Möglichkeit auf 117 Liegeplätzen an- und abzulegen wie ihr wollt. Auch wenn ihr kein eigenes Boot habt, ist es immer spannend, sich die Boote von den anderen anzuschauen und zu bestaunen.
Direkt am Hafen gibt es „Ehmke´s Fischhandel“, in dem ihr fangfrische Fischbrötchen und günstigen Glühwein genießen könnt. Die Fischbrötchen sind wirklich super lecker, ich würde sie sogar mit denen aus den Koserower Salzhütten gleichstellen. Auch frischen Fisch zum Mitnehmen und Fischsuppe könnt ihr hier kaufen und genießen.
Wenn ihr euren Fisch lieber selber fangen wollt, dann habt ihr auch hier euer Paradies gefunden. Die Mischung aus Salz- und Süßwasser verspricht Artenvielfalt und gute Fangquoten. Hier könnt ihr besonders auf Hecht, Großzander und Barsch angeln. Sowohl mein Vater und mein Bruder, als auch Adrian gehen hier gerne hin, um für ein paar Stunden beim Angel auswerfen zu entspannen.

Wie ihr hoffentlich noch aus meinem Beitrag über Peenemünde wisst, wurde im Norden Usedoms auch Geschichte geschrieben. Leider keine gute, aber durch den Bau der V1- und V2-Raketen wurde die Raumfahrt weltweit beeinflusst. Dafür fielen hier viele Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter für die es unweit des Ortseingangsschildes von Karlshagen eine Mahn- und Gedenkstätte gibt. Ein Besuch würde ich euch auf jeden Fall empfehlen. Auch wenn es blöd klingt, aber es ist immer gut sich der Vergangenheit unseres Landes bewusst zu werden und sich daran zu erinnern.

Nach einer kleinen Gedenkpause geht es für uns weiter zum Planen. Das müsst ihr auf jeden Fall tun, wenn ihr in Karlshagen seid, denn egal zu welcher Jahreszeit ihr hier seid, es gibt immer etwas zu erleben.
Fangen wir an bei dem größten Beach-Volleyballturnier der laut. (Laut Guiness World Records)
Über 1000 Spieler, darunter internationale Gäste und Profisportler, treten auf 90 Feldern den ganzen Tag über gegeneinander an.
Nach den Spielen gibt es natürlich noch eine tolle Beach-Party mit Mini-Disco für die kleinen Zuschauer.
Weiter geht es mit dem Ultimate Frisbee Turnier. Frisbee ist eine der schnellsten Sportarten, die es überhaupt gibt. Da ist Spannung vorprogrammiert. 24 Mannschaften aus ganz Deutschland duellieren sich in einem packenden Wettstreit am langen, flachen Strand von Karlshagen.
Für Fußballfans gibt es auch ein Beachsoccer Cup für Kinder- und Männermannschaften, hier kann jeder, egal ob Profi oder nicht, mitmachen. Falls ihr auch gerne Fußball spielt und ein gutes Team habt, müsst ihr euch unbedingt dafür anmelden.

Neben dem Sport finden hier noch ein Kreidemalfestival statt (Ich habe noch nie so tolle Kreidezeichnungen gesehen), im Herbst steigt das Usedomer Drachenfestival, danach folgen der Weihnachtsbaumweitwurf, ein atemberaubendes Strandfeuerwerk und für die ganz harten das jährliche Eisbaden.

Es gibt also das ganze Jahr über sehr viel zu sehen für euch in Karlshagen. Da würde ich sagen: nichts wie los, sucht euch eine schöne Ferienwohnung oder ein schönes Ferienhaus bei uns aus und freut euch auf euren nächsten Urlaub.

Nun haben wir fast Alle Strandbäder auf Usedom, nur noch Zinnowitz fehlt. Das wird auf jeden Fall ein toller Beitrag, denn Zinnowitz ist mit der beliebteste Ort auf Usedom. Freut euch darauf.

Wir sehen uns!

Eure Laura

 

 

Das Seebad Loddin

Hallo ihr Lieben

Heute kommen wir zu dem letzten der Bernsteinbäder: Loddin.

Die Gemeinde Seebad Loddin besteht aus drei Ortsteilen: Kölpinsee, Stubbenfelde und Loddin. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1270 als „Lodino“, die slawische Bezeichnung für Lachs. Der Ort Loddin liegt am Achterwasser und war früher, wie Zempin, ein Fischerdorf. Noch heute könnt ihr historische Katen mit ihren früheren Reetdächern im Ortskern bewundern. Genauso wie die Aussicht vom höchsten Punkt auf dem Loddiner Höft. Ein Naturschutzgebiet mit landwirtschaftlicher Nutzung. Auf der kleinen Anhöhe, ca. 16m, könnt ihr euren Blick über das traumhafte Achterwasser schweifen lassen und sogar bis zum Gnitz und der Halbinsel Lieper Winkel schauen. Ich gehe am liebsten gegen Abend zu dem Aussichtspunkt, die Sonnenuntergänge sind spektakulär.
Insgesamt leben rund 970 Menschen in der Gemeinde. Aufgeteilt auf die drei Orte ist das nicht viel, daher findet ihr hier viel Ruhe, Entspannung und vor allem Natur. Seit 2007 weht am Kölpinseer Strand die „Blaue Flagge“- ein Zeichen für sehr gute Qualität des Badewassers. Nicht viele Strände haben dieses besondere Privileg. Zu dem

Kölpinsee
Der Kölpinsee ist Heimat zahlreicher Wasservögel.

könnt ihr dort im Sommer bis zu acht Sonnenstunden täglich genießen, bei 19 Grad Wassertemperatur. Der perfekte Ort zum Ausspannen.
Für die unter euch, die sich auch im Urlaub gerne bewegen, gibt es genug Gelegenheiten dem nachzukommen. Der Kölpinsee kann auf 3,5 km umrundet und entdeckt werden. Direkt an der Strandpromenade gibt es sogar eine kleine Fitnessmeile, auf der ihr euch sportlich betätigen könnt. Da meine Eltern eine Ferienwohnung in Koserow haben, war Kölpinsee der Ort, an dem wir neben Koserow am meisten waren. Und immer haben wir alle Übungen auf dem Weg über die Strandpromenade mitgenommen. Auch Angeln könnt ihr am See sehr gut, mein Papa und mein Bruder fangen immer den ein oder anderen Fisch.
Kölpinsee war bereits Ende des 19. Jahrhunderts schon sehr beliebt bei den Gästen der Insel. Das „Strandhotel Seerose“ wurde um die Zeit gebaut und steht auch immer noch. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn ihr in einer unserer Unterkünfte untergekommen seid, denn zu den Usedomer Heringswochen, findet in dem Hotel die Heringsgala statt.

Kölpinsee Koserow
Der Küstenwald bietet immer eine märchenhafte Kulisse.

Stubbenfelde ist vor allem für seinen Campingplatz bekannt und für den Teufelsberg, um den sich viele Sagen und Geschichten ranken. Die Landschaft des Ortes wird von Hügeln und dem wunderschönen Küstenwald geprägt, in dem ich mit am liebsten spazieren und wandern gehe.

Das Seebad Loddin bietet Entspannung, egal in welchem Ort ihr euch befindet. Die richtigen Unterkunft findet ihr natürlich wie immer auf unserer Seite. Als kleine Restaurantempfehlung lege ich euch das „Waterblick“ in Loddin ans Herz. Mit einem Blick aus Achterwasser, schmeckt das Essen noch Mal mehr.
Hinter dem Restaurant befindet sich übrigens der fast nördlichste Weinberg Deutschlands.
Und für Alle die ihre Lieblingsvierbeiner mit in den Urlaub nehmen wollen, ist der Strand zwischen Kölpinsee und Stubbenfelde ideal, da sich dort gleich zwei Hundestrände befinden, auf denen sich Hund und Besitzer pudelwohl fühlen.

Ich hoffe ihr seid alle wohlauf und die Ausmaße der Corona-Krise beeinträchtigt euch nicht mehr allzu sehr. Meine Sehnsucht nach der Insel ist schon wieder sehr groß. Hoffentlich habt ihr die Möglichkeit einen tollen Urlaub dort zu verbringen. Schickt mir eure Fotos aus dem Urlaub, egal ob Usedom oder nicht und lasst mich wissen, was ihr an eurem Urlaub am meisten schätzt.

Bleibt gespannt auf den nächsten Artikel.

Eure Laura

Familienparadies Trassenheide

Hallo ihr Lieben

Es ist etwas her, dass ich euch neues von meiner Lieblingsinsel erzähl habe. Nun, das Warten hat ein Ende.
Heute stelle ich euch ein weiteres bedeutendes Seebad auf Usedom vor: Trassenheide.

Konzertmuschel Trassenheide
Die Konzertmuschel wurde sanft in die Landschaft integriert.

Oftmals leider unbeachtet, ist der kleine Ort zwischen Zinnowitz und Karlshagen ein wahres Juwel. Vor Allem für Familien. Schon ab dem Ortsschild wird man von dem Ferienfuchs Fiete begrüßt, dem Maskottchen von Trassenheide. Er begleitet einen durch den Ort und zeigt, was es Alles zu sehen gibt.
Wir fangen bei der Strandpromenade an. Die Sanierung ist noch gar nicht so lange her und das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Viel Platz, viele Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum Sonnenbaden und -genießen ein. Trassenheide ist einer der sonnenreichsten Orte auf Usedom, durchschnittlich 2.014 Sonnenstunden könnt ihr im Jahr hier erleben.

Promenade
Mit musikalischer Unterstützung wurde die Promenade noch gemütlicher.

Rund um die Strandpromenade herum, befinden sich kleine Lädchen und Restarants. In einem von ihnen gibt es sehr leckeren Sanddornglühwein, der allerdings für 4,20€ (zum Mitnehmen) sehr teuer ist. Aber mit einem heißen Glühwein in der Hand am Strand spazieren und den  frischen Wind übers Gesicht streifen lassen, ist ein absolut herrliches Gefühl. Daher sind ach der Herbst und der Frühling meine absoluten Lieblingsjahreszeiten an der Ostsee. Der Tourismus ist etwas abgeflaut, die Natur verändert sich, es kehrt Ruhe ein.

 

Promenade
Familie ist, was zählt- besonders hier in Trassenheide.

Für die unter euch, die den Trubel lieben und mit den Kindern unterwegs sind, ist Trassenheide der perfekte Urlaubsort. Zahlreiche Aktivitäten, Ausstellungen und Abenteuer warten auf euch und eure Kleinen. Da gibt es zum Beispiel Europas größte Schmetterlingsfarm, die „Welt aus Sand“, einen Naturlehrpfad, einen Reit- und Freizeithof, einen Sportstrand und auch Hundestrände für unsere Vierbeiner. Das war natürlich noch nicht Alles, ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen. Am Besten ihr sucht euch gleich eine tolle Ferienwohnung oder -haus bei uns, für euren nächsten Urlaub. Der Strand von Trassenheide hat zudem einen großen Flachwasserbereich und wurde als „Lifeguarded Beach“ mit dem roten Banner verifiziert. Wohl gemerkt als einziger Strand auf Usedom. Perfekt also um die Kinder in Ruhe im Wasser planschen zu lassen und nebenbei etwas zu lesen oder einfach in der Sonne zu dösen.

Rund um Trassenheide gibt es viele Wander- und Fahrradrouten, die wir euch bald noch präsentieren werden.
Allgemein ist die ganze Insel ideal für Sportbegeisterte und es gibt eine tolle App, die wir euch dabei mit präsentieren werden.
Bleibt gespannt, es geht bald wieder weiter, ich freue mich sehr euch wieder berichten zu können.
In der Hoffnung, dass ihr alle gesund seid und es auch bleibt,

Eure Laura

Zempin, Hafen am Achterwasser

Seebad Zempin-klein aber fein

Hallo ihr Lieben

Wie ihr ja schon aus meinem Beitrag über Koserow wisst, befindet sich der Ort an der schmalsten Stelle Usedoms. Genau daneben, befindet sich das kleinste Seebad Usedoms: Zempin. Mit gerade Mal 940 Einwohner und einer Fläche von 3,12 km² wird der Ort meist von vielen übersehen. Dabei bietet er viel mehr, als man erahnt.

Zempin gehört zu den Bernsteinbädern, daher ist es hier möglich, mit viel Geduld, das ein oder andere Schmuckstück zu finden. Für Aktivurlauber und Erholungssuchenende zugleich, ist Zempin der perfekte Urlaubsort. Auf dem 9 km langem Naturlehrpfad erfahrt ihr Alles über die Geschichte des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Wenn ihr Glück und ein gutes Auge habt, könnt ihr sogar kleine wilde Orchideenwälder erblicken.
Der Dorfplatz von Zempin befindet sich am Achterwasser, denn wie bei manch anderen Seebädern, begann die Geschichte des Ortes nicht an der Ostsee. Noch heute könnt ihr viele Überbleibsel aus dieser Zeit begutachtetn. Besonders im ehemaligen Schulhaus von Zempin, das „Uns olle Schaul“. Heute befindet sich darin eine Fischereiausstellung und ein liebevoll nachgestaltetes Kolonialwarengeschäft mit originalgetreuem Mobiliar von 1928. Direkt neben dem Kurplatz befindet sich der Fischerstrand. Wenn ihr früh genug aufsteht, könnt ihr die Fischer beim fangen beobachten und später den frischen Fisch auf dem Teller genießen. Zum Beispiel in einer der vielen Salzhütten am Strand oder im „Inselhof Vineta“.

Eine Seebrücke in Zempin gab es zwar, die wurde aber, nachdem sie 1933 erbaut wurde, während des zweiten Weltkrieges wieder zerstört. Auch wurden um 1945 rum, zwischen Zinnowitz und Zempin, drei Abschusseinrichtungen der „V1“-Rakete eingerichtet. Sie dienten zur weiteren Erprobung der Waffe, jedoch wurden Alle Beweise und ähnliches dafür, nach dem zweiten Weltkrieg vernichtet.
Als Urgestein und große Berühmtheit, lebte und starb der berühmte Maler Otto Niemeyer-Holstein in Zempin bzw. Lüttenort. Heute befindet sich in seinem ehemaligen Wohnhaus und Atelier ein Museum, in dem ihr seine Werke in wechselnden Ausstellungen bewundern könnt. Ich weiß noch ganz genau, als ich das erste Mal durch die Räume gegangen bin. Da fiel mein Blick auf eines seiner Werke: „Winter- Usedomer Strand“. Und ich erkannte es sofort wieder. Denn bei meinen Eltern zu Hause hing eben genau dieses Bild und ich saß als kleines Kind immer davor und konnte dieses Bild spüren. Ich konnte die Wellen spüren, die salzig kalte Luft riechen und den Sand unter meinen Füßen spüren. Mit diesem Bild begann meine eigentliche Faszination für Usedom. Umso schöner war es natürlich, als ich herausfand, dass es von Otto Niemeyer-Holstein stammte.

Zempin ist zwar flächenmäßig sehr klein und wenn man hindurchfährt, nicht wirklich auffällig. Aber hinter den Reetdachhäusern und der Natur, steckt sehr viel Geschichte und Ursprung. Ein Urlaub hier lege ich euch unbedingt ans Herz. Bei uns findet ihr die ideale Ferienwohnung oder Ferienhaus, aber auch wenn ihr nicht direkt in Zempin wohnt, dann müsst ihr unbedingt den Ort besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Bleibt wie immer gespannt ihr Lieben, ich hoffe euch geht es gut und ihr könnt den Sommer und bald auch die Ferien genießen. Am Besten natürlich auf Usedom!
Wir sehen uns.

Eure Laura

 

Sandburg FeWos

Sandburg Ferienwohnungen

Hallo ihr Lieben

Heute ist es endlich soweit! Die Erste unserer Vermieter wird heute vorgestellt: Sandra Blankenburg. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, euch von ihr zu erzählen und natürlich auch erstmal Sandra persönlich kennen zulernen.
Den ersten Kontakt, den ich mit ihr hatte, waren ihre Ferienwohnungen und ihr Ferienhaus in Heringsdorf. Für beides gibt es täglich haufenweise Anfragen. Kein Wunder, denn die vier Wohnungen und das Haus sind mit so viel Liebe und Wärme eingerichtet, dass sich jeder sofort wie zu Hause fühlt. Und so wie ihre Unterkünfte eingerichtet sind, ist auch Sandra einer der herzlichsten Menschen, denen ich jemals begegnet bin.
Schon vor unserem Treffen hatten wir ein langes Telefonat miteinander. Sie war mir sofort sympatisch und ich konnte es kaum erwarten, nach Heringsdorf zu fahren.
Dank Sandra konnten Adrian und ich eine Woche auf Usedom verbringen und euch mit neuen Bildern und Videos versorgen. Wir kamen in ihrer Ferienwohnung „Ursel“ unter. Ein Traum. Die Wohnung bietet Platz für zwei Personen und einem Kleinkind bis drei Jahren. Auch wenn es „nur“ eine Einraumwohnung ist, so hat man Alles, was man braucht. Sogar eine große Auswahl an Büchern, die sich über die Jahre angesammelt haben und immer Mal wieder die Wohnung wechseln.
Als wir Sandra endlich treffen, fühlt es sich so an, als würden wir eine alte Bekannte wiedersehen. Wir quatschen über dies und jenes und dann zeigt Sandra uns auch gleich ihre anderen Wohnungen. Das sind „Christa“, eine wunderschöne Erdgeschoss-Wohnung für bis zu fünf Personen mit dem schönsten Boden, den ich bisher gesehen habe. Dann gibt es noch die „Hanni“, auch eine Wohnung für bis zu fünf Personen im Erd- und Obergeschoss. „Lotti“ ist wieder eine Wohnung für zwei Personen plus Kleinkind, mit einer herrlichen Fensterfront im Schlafzimmer. Und zum Abschluss geht es in das Reetdachhaus „Gerdi“. Ungefähr acht Personen finden hier Platz und können es sich gut gehen lassen. Sogar einen Kamin und einen großen Balkon gibt es in dem Haus.
Alle Wohnungen und das Haus teilen sich einen wunderhübschen Garten mit vielen verschiedenen Sitzmöglichkeit und einer kleinen Katze namens „Tilda“, die ab und zu mal vorbei schaut und sich gerne streicheln lässt.

Sandras Mann hat eine eigene Baufirma. Sehr zum Vorteil natürlich, wenn man Ferienunterkünfte vermietet. Das Grundstück gehörte früher schon Sandras Eltern und nach der Übernahme investierten Sandra und ihr Mann viel Zeit, Geld und Liebe in den Umbau des Grundstücks. Vieles in den Wohnungen ist selbst gebaut, zum Beispiel gibt es in der „Gerdi“ ein Schlafzimmer im Erdgeschoss, wo hauptsächlich mit Holz gearbeitet wurde. Das Bett, der Schrank, der Boden. Alles aus Holz und selbst gebaut. Der Geruch von Holz, frischer Bettwäsche und Seeluft schlägt einem gleich in die Nase.
Die Namen der Wohnungen sind nicht sehr typisch für die Ostsee. Das war aber auch nicht Sandras Absicht. Jeder Name hat für sie eine persönliche Bedeutung, denn jeder Name steht für eine Frau in ihrem Leben, denen sie nun diese Ferienwohnungen widmet. Das Haus „Gerdi“ trägt den Namen ihrer Mutter, eine sehr süße Hommage wie ich finde.
Wenn ihr (hoffentlich) mal wieder in Heringsdorf seid, dann müsst ihr unbedingt in einer von Sandras Wohnungen unterkommen! Die findet ihr natürlich auf unserer Seite oder auf Sandras eigener Website für ihre Wohnungen. Solltet ihr noch Fragen haben, scheut euch nicht, Sandra oder mich anzusprechen. Wir beide lieben es, Kontakt mit unseren Mietern aufzunehmen und sind jederzeit für euch da.

Ich hoffe, dass euch die erste Vermietervorstellung gefallen hat, falls nicht, dann lasst mich wissen, was euch gefehlt hat oder ihr gerne ändern würdet. Ich freue mich über jeden Kommentar!

Bleibt gespannt darauf, was als nächstes kommt.

Eure Laura